Von Baños über den Chimborazo und Cuenca bis nach Guayaquil: Auf unserer Ecuador-Rundreise mit Kindern entdecken wir beeindruckende Landschaften, spannende Städte und jede Menge Abenteuer. Kommt mit auf unsere Reise und erfahrt, was Ecuador für Familien zu bieten hat.
Faszinierende Reise auf die Galapagosinseln
3. Teil: Unterwegs im Inselparadies Ecuadors
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Djoser entstanden.
Im ersten Teil und zweiten Teil unseres Berichts über unsere Ecuador-Rundreise mit Djoser Family habt ihr alles über unsere Anreise und Ankunft in der Hauptstadt Quito erfahren, seid mit durch die Anden und in den Regenwald und weiter nach Baños, Guamote und Cuenca bis nach Guayaquil gereist. Wie es von dort aus weiterging auf die Galapagosinseln und was wir dort auf den verschiedenen Inseln erlebt haben, erfahrt ihr hier in unserem dritten Teil des Reiseberichts.
Tag 14: Anreise und Ankunft auf San Cristóbal
Wir verlassen das Unipark Hotel in Guayaquil nach dem Frühstück und besteigen zum letzten Mal unseren Bus. Zum Flughafen Guayaquil ist es nicht weit, wir fahren nur 20 Minuten. Nun heißt es leider schon Abschiednehmen von Guide Jessica, die uns die letzten zwei Wochen sehr freundlich und kompetent durch Ecuador begleitet hat und auch von unseren Busfahrer Edgar, der uns sehr zuverlässig und sicher und Ecuador gebracht hat. Für die Galapagosinseln braucht man eine besondere Reiseguidelizenz und muss außerdem seit mindestens 10 Jahren mit einem Einheimischen der Galapagosinseln verheiratet sein, erklärt uns Jessica. Diese Kriterien erfüllt sie leider nicht. So begleitet sie uns noch bis zur Sicherheitskontrolle und verabschiedet uns dann. Apropos Einreise auf die Galapagosinseln: Hier müsst ihr ein paar Dinge beachten. Formulare ausfüllen (schickt euch Djoser über eure/n Guide zu), 200 Dollar pro Person in bar zahlen, Wanderschuhe vorher putzen und bloß keine Lebensmittel, Samen etc. mitbringen. Aufgabe- und Handgepäck werden ordentlich gefilzt und auch noch einmal von Hunden beschnüffelt. Ach ja, und wenn ihr eigenen eigenen Stempel für die Galapagosinseln im Reisepass haben wollt, müsst ihr am Schalter darum bitten („Un sello, por favor“), ihr bekommt ihn nicht automatisch.
Von Guayaquil aus sind es nur eineinhalb Stunden Flugzeit nach San Cristóbal. Die Insel liegt ungefähr 1000 Meter vor dem Festland Ecuadors im Pazifik. Die Zeitumstellung ist noch einmal eine Stunde früher als auf dem Festland und damit 8 Stunden im Vergleich zur mitteleuropäischen Zeitzone.
In San Cristóbal, wo ungefähr 9000 Menschen leben und deutlich mehr Seelöwen, etwa 10.000, werden wir von Guide Maria im Empfang genommen. Wir checken im Hotel Arena Blanca ein, das zur großen Freude vor allem der Kinder einen großen Pool und auch einen Jacuzzi hat.
Mit Maria gehen wir hinunter ans Meer, etwas essen und testen unser Schnorchelequipment für morgen.
Gemeinsam fahren wir zum Umweltforschungszentrum Gianni Arismendy, wo wir einiges über die Geschichte der Galapagosinseln erfahren. 3000 Einwohner hat die Insel Santa Isabela, Santa Cruz hat die meisten Einwohner und ist am touristischsten. Auf der kleinsten Insel Floreana leben nur 152 Menschen. Die Vulkane auf dem westlichen Archipel sind zwar nicht aktiv, aber schlafend. Seit 1832 gehört Galapagos zu Ecuador. 70 % der Landfläche sind Nationalpark.
Nun ist es Zeit für den Strand und einen ersten Sprung ins Meer. An der Playa Mann begrüßen euch einige Seelöwen, an deren Anwesenheit ihr euch auf den Galapagosinseln schnell gewöhnen werdet. Auch im Wasser tummeln die sich munter. Wenn man ihnen nicht zu nahe kommt, lassen sie einen auch in Ruhe.
Im Hotel Arena Blanca noch ein schneller Sprung in den Pool und dann schlendern wir zur Promenade und gehen etwas zu Abend essen.
Tag 15: Ausflug zum Kicker Rock und Besuch der Riesenschildkröten
Auf den heutigen Ausflug haben wir schon lange hingefiebert. Nach einem leckeren Frühstück im offenen Restaurantbereich des Hotels Arena Blanca brechen wir mit dem Schnellboot auf zum Kicker Rock, eine halbe Stunde Bootsfahrt vor San Cristóbal gelegen. Majestätisch ragt der imposante Felsen 148 Meter hoch aus dem Meer, das hier ungefähr 80 Meter tief ist. Eigentlich sind es zwei Felsen mit einer tiefen Schlucht dazwischen. Mit Neoprenanzügen, Flossen und Schnorcheln ausgestattet, folgen wir unserem Guide Cristhian ins Wasser. Bevor wir in die Unterwasserwelt eintauchen, entdecken wir einen Blaufußtölpel auf dem Felsen und sehr viele Krebse.
Zusammen mit Cristhian und zwei Rettungsringen, die die jüngeren Kinder unserer Gruppe sehr beruhigen, nähern wir uns dem Felsen und tauchen ein in die Schlucht. Wir schnorcheln mit den Wellen, die hier trotz des heute ruhigen Wassers recht stark sind. Unter Wasser ist es noch beeindruckender, als wir es uns vorgestellt haben. Bunte Papageienfische, riesige Schwärme kleinerer schwarzer Fische. Eine Meeresschildkröte gleitet einige Meter unter uns vorbei. An den Felsen wunderschöne, orangene Seesterne. Im Wasser überall kleine Quallen und leuchtendes Plankton. Wir sind völlig fasziniert und bleiben etwa eine Stunde im Wasser, das viel wärmer ist als befürchtet, mindestens 22 Grad, bevor wir eine kleine Pause machen, uns mit Obst und Gebäck starken und dann für eine zweite Schnorchelrunde wieder ins Wasser springen. Jetzt sehen einige von uns auch Haie ganz nah.
Dann verlassen wir den Kickers Rock und fahren zu einer schönen Bucht auf San Cristóbal, wo wir noch ein bisschen schwimmen, die Kinder am Strand im weißen Sand spielen und später vom Boot immer wieder ins Meer springen.
Auf dem Rückweg zum Hafen erwartet uns noch eine ganz besondere Überraschung: Plötzlich taucht eine riesige Delfinschule auf. Unser Guide schätzt, dass rund 300 Tiere dabei sind. Überall um unser Boot herum springen Delfine aus dem Wasser und begleiten uns bei der rasanten Fahrt. Wir beugen uns über den Bug und können die faszinierenden Tiere aus nächster Nähe beobachten, wie sie mühelos neben uns durchs Wasser gleiten.
Direkt im Anschluss an die Kicker Rock Tour besuchen wir eine Landschildkröten Aufzuchtstation im Hinterland der Insel. Auf drei Hektar Land können sie sich frei bewegen. Hier leben 65 erwachsene Riesenschildkröten und 79 Jungtiere. Wir lernen von unserer Guide Maria, wie sich weibliche und männliche Riesenschildkröten voneinander unterscheiden (allerdings erst ab dem Alter von 17 Jahren), wie alt und schwer sie werden (bis über 200 Jahre und mehr als 200 Kilo). Riesenschildkröten können ihr ganzes Leben weiter wachsen und sich ab der Geschlechtsreife zumindest theoretisch ihr ganzes Leben lang fortpflanzen. Die Population auf dem Galapagosarchipel ist im Zuge der Kolonialisierung stark zurückgegangen. Manche Arten sind sogar komplett ausgestorben. Durch die Arbeit der Aufzuchtstation hat sich die Population inzwischen wieder etwas erhöht. Wir sehen, wo die Jungtiere ihre ersten zwei Jahre verbringen und das Trainingscentergelände, wo sie anschließend lernen, selbstständig Futter zu finden.
Abends kehren wir in ein authentisches, einfaches Grillrestaurant direkt um die Ecke unseres Hotels ein. Hier sind wir die einzigen Touristen auf der hölzernen Terrasse und lassen uns die Tellergerichte schmecken.
Tag 16: Abstecher auf die Insel Floreana und Ankunft auf der Insel Isabela
Früh morgens brechen wir auf in Richtung Insel Isabela. Dafür besteigen wir ein Schnellboot, das uns mit hohem Tempo bei ziemlich starkem Wellengang zunächst zur kleinen Insel Floreana bringt, auf der nur 152 Menschen leben.
Wir besuchen die dortige Riesenschildkröten Aufzuchtstation und lernen wieder einiges. Die Riesenschildkröten, deren Arten sich über die Jahrhunderte den Lebensbedingungen angepasst haben, können mehr als 6 Monate ohne Essen und Trinken überleben. Pro Tag können sie mehr als 5 Kilo fressen und speichern. Im Resort gibt es Futterstellen und Wasserbassins.
Wir essen ein leckeres, landestypisches Mittagessen in der Nähe des Hafens. Dann wird unser Gepäck noch einmal durchgecheckt und wir besteigen wieder unser Boot und fahren noch einmal 2-3 Stunden weiter bis zur größten Insel des Galapagosarchipels, Isabela.
Unser Hotel Cally liegt direkt in Hafennähe und auch direkt am langen Sandstrand des Hafenortes Puerto Villamil. Wir springen natürlich direkt ins Wasser und freuen uns über die hohen Wellen.
Der Ort Puerto Villamil ist total urig. Die Hauptstraße ist nicht asphaltiert, sondern eine Sandpiste. Es gibt einen kleinen Park, einen Sportplatz und viele Cafés und Restaurants. Die Atmosphäre ist die eines relaxten internationalen Strandorts. Wir essen in einem sehr schönen Holzrestaurant auf der Terrasse im ersten Stock. Danach gönnen wir uns zum Nachtisch noch ein Eis in der Eisdiele am Platz, die sich abends mit Einheimischen und Touristen gleichermaßen füllt. Ein richtig schöner Abend.
Tag 17: Tierbeobachtung auf des Isla Isabela zu Wasser und zu Land
Ausschlafen! Wie schön. Ein relativ spätes Frühstück im Hotel Cally und dann ein Vormittag zur freien Verfügung. Auch mal schön. Wir laufen zu einer nahen Lagune, wo man selbstständig schnorcheln gehen kann. Viele andere Aktivitäten auf den Galapagosinseln sind nur als Tour mit Guide buchbar. Zur Lagune Concha de Perla gelangt ihr über einen Holzsteg durch ein Mangrovendickicht. Der Weg ist schon einmalig schön. Auf dem Holzsteg liegen überall die typischen schwarzen Meeresleguane, die es nur auf den Galapagosinseln gibt und die im Gegensatz zu anderen Leguanen nicht nur schwimmen, sondern auch tauchen können. Von einem Steg aus gelangen wir ins Wasser. Am Steg liegen überall Seelöwen herum. Ein mächtiges Alphatier kommt aus dem Wasser und verscheucht die Menschen, die auf einer Holzbank sitzen. Das scheint wohl sein Stammplatz zu sein. Im Wasser sehen wir prächtige Seesterne, große Papageienfische und tauchen mit einer Meeresschildkröte. Als ein Seelöwe im tiefen Wasser direkt neben uns auftaucht, ist uns das nicht so ganz geheuer. Neben einem Meeresleguan herzuschwimmen, erscheint uns irgendwie sicherer.
Nachmittags machen wir einen Bootsausflug mit Guide Maria. Vom Boot aus sehen wir Galapagospinguine auf den Lavafeldern von Tintoreras, wo sie auch ihre Eier ablegen. Eine Wasserschildkröte gleitet vorbei. Dann ein riesiger Stachelrochen. Auf den Steinen überall Blaufußtölpel, die in einer größeren Kolonie auf den Lavasteinen die Sonne genießen.
Wir laufen ein Stück durch Lavafelder und entdecken eine Grüne Meeresschildkröte im Wasser. Sie kommen auf die Galapagosinseln, um hier ihre Eier in Nestern abzulegen. Direkt neben uns steht majestätisch ein großer blauer Reiher. Wir sehen überall rote leuchtende Krabben und Korallen, von denen es viele auf Galapagos gibt, jedoch keine Korallenriffe, da diese für ihr Entstehen eine immergleiche Temperatur benötigen, die es auf dem Galapagosarchipel aufgrund der unterschiedlichen Ströme nicht gibt.
Zum Abschluss der Tour gehen wir Schnorcheln und haben auch hier riesiges Glück. Unzählige bunte Fische, riesige Meeresschildkröten, einen imposanten Hai und auch ein Prachtexemplar an Mantarochen.
Abends gehen wir zusammen essen im Ort. Auf einem Platz kann man sehr gut draußen sitzen und sehr leckeren Fisch und Meeresfrüchte essen.
Tag 18: Flamingos, Riesenschildkröten und Weiterreise auf die Insel Santa Cruz
Auf den Galapagosinseln leben etwas mehr als 1000 Flamingos, die sich von Insel zu Insel bewegen. Heute nach dem Frühstück fahren wir zu einer kleinen Lagune, um die zu sehen. Wir haben Glück. 15 Flamingos sind hier gerade auf Futtersuche.
Anschließend geht es weiter zu den Riesenschildkröten der Aufzuchtstation Arnaldo Tupiza. Wir sehen drei kopulierende Riesenschildkrötenpaare der Sierra Negra Art. Die Männchen sind viel größer als die Weibchen und deutlich schwerer. Der Geschlechtsakt kann mehrere Stunden dauern. Manche der Riesenschildkröten hier sind schon über 100 Jahre alt. Ihr Hals wird dann immer gelber. Mit 5-6 Jahren ist der Nachwuchs bereit, in die Freiheit entlassen zu werden. Erst mit 20-25 Jahren erreichen die Riesenschildkröten ihre Geschlechtsreife. Wir besuchen das Gehege der Jungtiere, aus denen die nächste Generation an Bruttieren ausgewählt werden. Wir sehen noch eine andere Art Riesenschildkröten, Cerro Azul.
Dann nehmen wir Abschied von der Insel Isabela und reisen mit dem Schnellboot auf die Insel Santa Cruz. Der Wellengang ist recht heftig und auf den Plätzen draußen werden wir ziemlich nass. Das stört uns aber nicht, denn es ist warm.
Nach gut 2 Stunden kommen wir im Hafen Puerto Ayora auf Santa Cruz an. Santa Cruz ist zwar klein, aber die belebteste und touristischste der Galapagosinseln. Hier leben etwa 80.000 Menschen. Es gibt viele Restaurants, Bars und Souvenirlädchen. Nach dem Einchecken im Hotel León Marino essen wir erstmal sehr lecker Fish & Chips und laufen danach zur kleinen Bucht Playa de la Estacion, wo man gut schnorcheln kann. Am Strand dösen, das kennen wir schon, überall Seelöwen. Beim Schnorcheln haben wir Glück und sehen einen Hai.
Abends essen wir ein authentisches Tagesmenu in einer belebten Restaurantmeile, wo sich Einheimische und Touristen gut mischen, für unschlagbare 6 Dollar.
Tag 19: Schnorcheln in Las Grietas, Playa de los Alemanes und Abschiednehmen in Santa Cruz
Heute ist leider schon unser letzter Urlaubstag auf den Galapagosinseln, bevor wir morgen unsere Rückreise antreten. Diesen letzten Tag haben wir zur freien Verfügung, also ohne Programm.
Wir wollen unbedingt noch einmal schnorcheln und Las Grietas sehen, eine tiefe Schlucht, die man durchschwimmen kann. Dafür besucht man einen Guide, den man sich unkompliziert in Santa Cruz organisieren kann (es gibt überall Stände und der Preis ist überall gleich, 10 Dollar pro Person). Wir buchen zu acht und nehmen ein Wassertaxi vom Pier auf die gegenüberliegende Seite der Bucht (1 Dollar pro Person, auf dem Landweg kommt man gar nicht dorthin), wo uns Guide Grace in Empfang nimmt. Für Las Grietas bucht man eine feste Uhrzeit, damit diese Touristenattraktion nicht zu überlaufen ist. Auf dem Weg gibt uns Grace noch einige interessante Infos, zum Beispiel zu den Krabben, die hier leben, zu Salzgewinnung in der Lagune und zu den Kakteen, die wie hohe Bäume wachsen und sehr alt werden. Der höchste wurde mit 16 Metern gemessen.
Zur Schlucht sind es nur etwa 10 Minuten zu Fuß. Falls ihr kein eigenes Schnorchequipment dabei habt, könnt ihr euch welches leihen. Wir steigen über eine Treppe hinab und springen ins kühle Wasser. Unser Zeitslot ist auf eine halbe Stunde begrenzt, was auf jeden Fall reicht, um die Schlucht schnorchelnd zu erkunden. Wir sehen Papageien- und anderen bunte Fische, das Wasser ist sehr klar. Ein sehr besonderer Ort!
Dann nehmen wir Abschied von der Insel Isabela und reisen mit dem Schnellboot auf die Insel Santa Cruz. Der Wellengang ist recht heftig und auf den Plätzen draußen werden wir ziemlich nass. Das stört uns aber nicht, denn es ist warm.
Nach gut 2 Stunden kommen wir im Hafen Puerto Ayora auf Santa Cruz an. Santa Cruz ist zwar klein, aber die belebteste und touristischste der Galapagosinseln. Hier leben etwa 80.000 Menschen. Es gibt viele Restaurants, Bars und Souvenirlädchen. Nach dem Einchecken im Hotel León Marino essen wir erstmal sehr lecker Fish & Chips und laufen danach zur kleinen Bucht Playa de la Estacion, wo man gut schnorcheln kann. Am Strand dösen, das kennen wir schon, überall Seelöwen. Beim Schnorcheln haben wir Glück und sehen einen Hai.
Abends essen wir ein authentisches Tagesmenu in einer belebten Restaurantmeile, wo sich Einheimische und Touristen gut mischen, für unschlagbare 6 Dollar.
Tag 20 + 21: Rückreise von Baltra über Guayaquil und Amsterdam nach Frankfurt
Um 9 Uhr werden wir mit einem Shuttlebus im Hotel abgeholt und zum Flughafen Baltra, der Insel Santa Cruz vorgelagert, gebracht. Auf dem Weg dorthin zeigt uns Guide Graciela noch die sogenannten Gemelos (Zwillinge), zwei nebeneinander liegende tiefe Vulkanlöcher, die sich durch Absenkung der Erde gebildet haben. Wir freuen uns, dass wir vor der langen Reise noch ein paar Schritte gehen und zum letzten Mal die einzigartige Natur der Galapagosinseln genießen können.
Dann heißt es auch schon wieder Abschiednehmen von den Galapagosinseln, leider. Wir fliegen wieder zurück nach Guayaquil. In anderthalb Stunden sind wir dort. Nach einigem Aufenthalt geht es wieder mit KLM zurück nach Amsterdam Schiphol. Die 11 Stunden 5 Flugzeit vergehen wieder buchstäblich wie im Fluge. Auf unseren Economy Comfort Class Sitzen machen wir es uns richtig gemütlich (ein Upgrade könnt ihr unkompliziert auch noch nachträglich zur Flugbuchung dazubuchen). Das Essen schmeckt gut, der Service ist sehr nett. Um 15 Uhr Ortszeit landen wir in Schiphol. Hier haben wir noch einmal einige Umsteigezeit, bis unsere letzte Etappe nach Frankfurt startet. „Ihr seid nicht zufällig auch in Schiphol?“ schreiben uns Freunde aus Köln, die hier ebenfalls gerade umsteigen auf ihrer Rückreise mit KLM von Madeira nach Düsseldorf. Wir treffen uns auf einen Kaffee. Um 18 Uhr landen wir pünktlich in Frankfurt, wo wir uns von der Gruppe, die uns in den drei Wochen ans Herz gewachsen ist, verabschieden. Nun nur noch die allerletzte Zugetappe bis Köln und dann haben wir es geschafft und sind Zuhause.
Was für eine tolle, interessante und wahnsinnig abwechslungsreiche Reise durch Ecuador und auf die Galapagosinseln! Alles hat bestens funktioniert, wir haben uns alle super verstanden und hatten viel Spaß miteinander. Land, Leute und Kultur Ecuadors haben uns sehr begeistert. Und zum Schluss noch ein riesengroßes Dankeschön an Djoser für die perfekte Reiseorganisation!
Jetzt in den Podcast reinhören: Familienreise durch Ecuador
Im Podcast nehmen wir euch mit auf unsere Familienreise durch Ecuador und erzählen von unseren Erlebnissen unterwegs. Von Quito und dem Äquator über Otavalo und Cotacachi bis zum Kratersee Cuicocha und weiter ins Amazonasgebiet. Wir berichten von der Reise mit Djoser Family, besonderen Erlebnissen und unseren Erfahrungen beim Reisen durch Ecuador mit Kindern und Teenagern.
Ihr wollt mehr über unsere Ecuador-Rundreise als Familie erfahren? Dann hört in die Folge rein und begleitet uns akustisch auf unserer Reise durch eines der vielseitigsten Länder Südamerikas.
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