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Unser Einstieg in die E-Mobilität
Skoda Elroq 85: Erste Erfahrungen ohne eigene Wallbox
Unser Skoda Octavia Kombi ist ein wenig in die Jahre gekommen. Wir haben uns daher entschieden, ihn in Zahlung zu geben und ein neues Auto anzuschaffen. Und wenn wir uns ohnehin nach einem Nachfolger umschauen, warum dann nicht gleich elektrisch fahren?
Seit September fahren wir einen Skoda Elroq 85. Unsere ersten Erfahrungen mit dem E-Auto sammeln wir mitten in Köln, ohne eigene Wallbox und ohne Lademöglichkeit zu Hause. Geladen wird ausschließlich an öffentlichen Ladestationen. Ob das gut in unseren Alltag passt und wie wir künftig mit dem E-Auto verreisen, davon möchten wir euch auf Travelisto erzählen.
Das Reisen mit Kindern bleibt natürlich unser Thema. E-Mobilität kommt dazu. Denn spätestens bei der nächsten längeren Fahrt stellt sich für uns eine neue Frage: Wo laden wir unterwegs?
Inhalt 6 Abschnitte
- Warum wir auf ein E-Auto umsteigen
- Warum wir uns für den Skoda Elroq 85 entschieden haben
- Unsere ersten Erfahrungen mit dem Elroq: App, Einstellungen und Fahrgefühl
- Wie laden wir unser E-Auto ohne eigene Wallbox?
- E-Auto bei Aldi Süd und Lidl laden: Worauf wir achten
- Mit dem E-Auto in den Urlaub: Unsere Pläne als Familie
Warum wir auf ein E-Auto umsteigen
Die Idee, auf ein Elektroauto umzusteigen, fanden wir aus mehreren Gründen gut. Wir waren neugierig auf das elektrische Fahren und auf die moderne Technik, die sich seit der Anschaffung unseres Octavia ziemlich weiterentwickelt hat. Außerdem wollten wir bei einem neuen Auto auch die Umwelt im Blick behalten.
Ein E-Auto verursacht beim Fahren keine Abgase am Auspuff und nutzt die eingesetzte Energie besser als ein Verbrenner. Über die gesamte Lebensdauer ist seine Klimabilanz in der Regel günstiger als die eines vergleichbaren Benziners oder Diesels. Dabei müssen die Herstellung der Batterie und die Herkunft des Stroms natürlich mitgerechnet werden. Eine verständliche Einordnung gibt es beim Bundesumweltministerium.
Dazu kommt die Aussicht auf weniger typische Wartungsarbeiten am Antrieb. Einen Ölwechsel braucht der Elektromotor jedenfalls nicht mehr. Ob wir auch bei den laufenden Kosten sparen, hängt dagegen davon ab, wo und zu welchem Tarif wir laden. Gerade ohne eigene Wallbox lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
Warum wir uns für den Skoda Elroq 85 entschieden haben
Da wir bereits seit vielen Jahren Skoda fahren, haben wir uns zunächst dort umgeschaut. Die guten Testergebnisse machten uns die Entscheidung leichter. Der Elroq 85 hat beispielsweise im ADAC-Test die Gesamtnote 1,6 bekommen. Gelobt wurden unter anderem der Antrieb, der Komfort und das Platzangebot.
Unsere Wahl fiel auf den Elroq 85. Ein elektrisches SUV mit großer Batterie, Platz für die Familie und der Möglichkeit, unterwegs schnell nachzuladen. Für unseren Alltag und längere Reisen fanden wir das eine gute Kombination.
Wie weit wir mit einer Akkuladung tatsächlich kommen, werden wir auf unseren eigenen Strecken herausfinden. Schließlich fahren wir im Kölner Stadtverkehr anders als auf der Autobahn mit Urlaubsgepäck. Auch Wetter und Geschwindigkeit spielen bei der Reichweite eine Rolle. Unsere Erfahrungen dazu werden wir nach und nach ergänzen.
Unsere ersten Erfahrungen mit dem Elroq: App, Einstellungen und Fahrgefühl
Wie viel sich in rund zehn Jahren verändert hat, merken wir ziemlich schnell. Früher haben wir den Schlüssel in den Octavia gesteckt und sind losgefahren. Heute laden wir zunächst die MySkoda-App herunter, richten einen Nutzer ein und verbinden das Auto.
Dann gibt es reichlich Einstellungen zu entdecken, im Fahrzeug genauso wie auf dem Handy. Über die MySkoda-App lässt sich beispielsweise der Ladezustand prüfen oder die Klimatisierung vor der Abfahrt starten. Im Auto kommen die Einstellungen für Anzeige, Navigation und die verschiedenen Fahrassistenten dazu.
Welche Unterstützung wir unterwegs nutzen möchten und welche Einstellung wo versteckt ist, müssen wir erst einmal herausfinden. Mit dem neuen Antrieb haben wir also gleich noch ein neues Menü kennengelernt. Eigentlich mehrere.
Auch der Schlüssel muss zum Starten nicht mehr ins Zündschloss. Je nach Ausstattung kann er selbst beim Öffnen des Autos in der Tasche bleiben. Das ist schon ein ziemlicher Unterschied zu unserem alten Octavia.
Was uns besonders gefällt, ist das Fahrgefühl. Der Elroq fährt ruhig und sehr angenehm, ohne das vertraute Motorgeräusch und ohne spürbare Gangwechsel. Beim Beschleunigen ist die Kraft sofort da. Daran gewöhnen wir uns gern.
Wie laden wir unser E-Auto ohne eigene Wallbox?
Wir wohnen mitten in Köln in einem Mehrfamilienhaus. Eine eigene Wallbox haben wir nicht. Unser E-Auto laden wir deshalb ausschließlich an öffentlichen Ladestationen.
Unser Plan ist, das Laden möglichst mit Dingen zu verbinden, die wir ohnehin erledigen. Zum Beispiel mit dem Wocheneinkauf. Während wir einkaufen, lädt das Auto auf dem Parkplatz. Dafür schauen wir uns unter anderem die Ladestationen bei Aldi Süd und Lidl an.
Vorausgesetzt natürlich, die jeweilige Filiale hat eine passende Ladesäule und es ist ein Platz frei. Wie gut die Einkaufszeit zu unserem Strombedarf passt, wird sich zeigen. Der Akku muss schließlich nicht nach jedem Einkauf wieder ganz voll sein.
Für uns wird entscheidend sein, ob wir mit solchen Gelegenheiten ausreichend Strom für unsere üblichen Wege nachladen können. Und wie oft wir doch eine zusätzliche Fahrt zur Ladesäule einplanen müssen.
E-Auto bei Aldi Süd und Lidl laden: Worauf wir achten
Preislich lohnt sich der Blick auf die Discounter. Aldi Süd bietet vergleichsweise günstiges Laden ohne Registrierung an. Der Preis hängt unter anderem davon ab, ob man eine Normal- oder Schnellladestation nutzt.
Auch Lidl haben wir für das Laden beim Einkaufen auf dem Schirm. Über die Lidl-Plus-App lassen sich Ladestationen finden und Ladevorgänge starten. Dafür sind laut Lidl eine Registrierung bei Lidl Plus und Lidl Pay erforderlich.
Wir achten dabei auf den konkreten Preis für den gewählten Bezahlweg. Ein App-Tarif, eine fremde Ladekarte und das direkte Bezahlen an der Säule können unterschiedliche Kosten verursachen. Einfach irgendeine Karte davorhalten ist bequem, aber nicht unbedingt günstig.
Was bedeutet Ad-hoc-Laden?
Ad-hoc-Laden bedeutet, dass wir unser E-Auto spontan an einer öffentlichen Ladesäule laden, ohne vorher einen dauerhaften Ladestromvertrag abzuschließen oder ein Kundenkonto anzulegen. Bezahlt wird je nach Station direkt mit einer Bankkarte oder über eine Bezahlseite, die sich per QR-Code öffnen lässt.
Ein Ladetarif ohne monatliche Grundgebühr ist dagegen nicht automatisch Ad-hoc-Laden. Wenn wir dafür vorher ein Kundenkonto anlegen und eine App oder Ladekarte nutzen, handelt es sich um ein anderes Angebot.
Für uns gehört dieser Unterschied zu den ersten Dingen, die wir beim Umstieg lernen. Dazu kommt der Blick auf mögliche Zusatzgebühren und die erlaubte Parkdauer. Welche Lösung für uns im Alltag am besten funktioniert, werden wir euch hier berichten.
Mit dem E-Auto in den Urlaub: Unsere Pläne als Familie
Für längere Strecken und Reisen haben wir uns weitere Ladeanbieter herausgesucht, uns teilweise angemeldet und Ladekarten zuschicken lassen. So möchten wir unterwegs möglichst flexibel sein und auf verschiedene Möglichkeiten zurückgreifen können.
Besonders gespannt sind wir auf die ersten längeren Reisen mit dem E-Auto. Wie gut lassen sich Ladestopps mit ohnehin nötigen Pausen verbinden? Wie viel müssen wir vorab planen? Und wie funktioniert das Laden im Ausland?
Für unsere Reiseplanung sind das neue Fragen, auf die wir bisher noch keine eigenen Antworten haben. Auch wie sich der Elroq als Familienauto mit Urlaubsgepäck macht, möchten wir selbst ausprobieren.
Auf Travelisto werden wir daher immer wieder über unsere Erfahrungen mit dem Skoda Elroq 85 berichten. Wir zeigen euch, wie wir unser E-Auto ohne eigene Wallbox laden, welche Ladetarife für uns passen und was wir unterwegs dazulernen. Dazu gehören auch die Dinge, die vielleicht umständlicher sind als gedacht.
Zunächst einmal steht aber eine ziemlich alltägliche Aufgabe an: herausfinden, wie Wocheneinkauf und Akkuladung zusammenpassen.
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