16.08.2017 23:14
von Jenny
(Kommentare: 3)
Italien

Eine Woche Ischia mit Kindern

Ausflüge und Erholung auf der Vulkaninsel

Ischia mit Kindern

Ischia? Machen da nicht nur alte Leute Kururlaub? Dass an diesem staubigen Klischee längst nichts mehr dran ist, haben wir in unserer Ferienwoche auf Ischia sofort gemerkt. Dass die Insel wunderschön ist und sehr besonders, auch. Ihr vulkanischer Ursprung ist überall auf der Insel gegenwärtig. Hohe Berge, schroffe Felsen, rauchende Fumarolen (vulkanische Dampfaustrittsstellen), unzählige Thermalquellen - man kann sich gut vorstellen, wie die gut 46 qm große Insel vor Tausenden von Jahren durch einen Vulkanausbruch zunächst unterging und wieder aus dem Meer auftauchte um mit riesiger Magmamenge wieder “aufgefüllt“ und über den Meeresspiegel gehievt zu werden. Das Klischee, dass Italiener sehr kinderfreundlich sind, stimmt übrigens. Auch das hat uns die Urlaubswoche hier sehr angenehm gemacht. Mal abgesehen von unserer traumhaften Unterkunft, dem warmen, aber durch stetigen Wind nie zu heißen Sonnenwetter, dem leckeren italienischen Essen, dem gesunden Thermalwasser und den vielen Ausflugsmöglichkeiten mit Kindern, von denen wir Euch hier berichten wollen.

Wie kann man also eine Woche auf Ischia mit Kindern bestmöglich nutzen, um einerseits nach viel Arbeit mal wieder so richtig zu entspannen, Wellness und Bäderkultur zu genießen und sich von der italienischen Küche verwöhnen zu lassen, andererseits unternehmungslustig und kindgerecht die Insel zu erkunden (und übrigens auch das Festland, aber dazu später). Hier sind unsere Tipps:

Tag 1: Ankunft auf Ischia

Nach nur zwei Stunden Direktflug von Köln/Bonn nach Neapel und kurzer Taxifahrt zum Hafen sind wir schon mittendrin im Urlaub. Die Sonne geht langsam unter, hinter Segelschiffen im Hafen ragt der Vesuv auf. Die Fährfahrt ist kurz (eine gute Dreiviertelstunde mit dem Schnellboot) und unkompliziert und am Horizont erkennen wir Capri und verschiedene kleinere Inseln wie die Procida, ebenfalls vulkanischen Ursprungs.

Voller Vorfreude erreichen wir unser Hotel Parco Smeraldo Terme gegen 21.30. Es ist schon dunkel, sodass sich die Schönheit der Insel und des Hotels von außen erst einmal nur erahnen lassen. Wir werden herzlich empfangen und bekommen sogleich im imposanten Speisesaal ein leckeres Abendessen serviert. Sofort fühlen wir uns wohl und sind vollends angekommen im Urlaub.
Über unser Hotel Parco Smeraldo Terme berichten wir in unserem Artikel Hotel Parco Smeraldo Terme auf Ischia.

Ischia mit Kindern
Ankunft im Hotel Parco Smeraldo Terme

Tag 2: Pipistrello oder wie Mato vom Wunderwasser trank und plötzlich schwimmen konnte

Der wunderschöne Thermalpool des Parco Smeraldo Terme lädt einfach nur zum den ganzen Tag hier Herumplanschen ein und wenn es nach unseren Jungs ginge, würden wir die gesamte Woche unseres Aufenthalts auf Ischia genau so verbringen.

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Thermalpool des Hotels

Allerdings gibt es auf der Insel auch viel zu erkunden. Heute wollen wir es ruhig angehen lassen und unsere nächste Umgebung, den Maronti-Strand anschauen. Wir schlendern den schmalen Sandstrand entlang und sind begeistert davon, wie ein Strand einerseits bis zum Wasser eng mit Liegen vollgestellt und zugleich die Atmosphäre so entspannt und beschaulich sein kann. Die bunten Sonnenschirme und Liegen verbreiten ein lässiges Siebzigerjahreflair. Hier scheint die Zeit stehengeblieben zu sein, sagte uns schon eine deutsch-italienische Familie, die jedes Jahr herkommt, die wir hier trafen.

Ischia mit Kindern
Maronti-Strand

Wir schlendern nicht nur am Wasser, sondern auch den Holzsteelensteg hinter den vielen Strandbars entlang und gönnen uns erstmal ein Eis, bevor wir unser heutiges Ausflugsziel bzw. den Wegweiser dorthin erreichen: die Quelle Olmitello, die wir durch eine mit Bambus zugewachsene Schlucht mit Bachlauf erreichen.

Ischia mit Kindern
Weg zur Olmitello Quelle
Ischia mit Kindern
Ab durch den Bambus

Das Wasser dieser Quelle soll nicht nur sehr gesund sein, sondern auch heilende Kräfte bei verschiedenen Leiden wie z.B. der Nieren haben. Also eine Art Zauberwasser, auf das die Kinder schon ganz gespannt sind. Bevor wir die Quelle erreichen, finden wir aber erst einmal eine leblose Überraschung auf unserem Weg, eine kleine Fledermaus, die abgestürzt zu sein scheint, und lernen gleich eine neue italienische Vokabel, mit der wir uns fachkundig mit vorbeispazierenden einheimischen Touristen unterhalten können: Pipistrello. Die Jungs finden den Namen so lustig, dass sie sich fortan gegenseitig so nennen.

Den Weg durch das Bambusgestrüpp, wo wir plötzlich ganz allein sind, findet Milan etwas unheimlich. Jedenfalls freuen sich die Jungs, als wir die Quelle nach kurzem Fußweg erreicht haben. Mato trinkt erst einmal ca. zehn ordentliche Schlucke und hört gar nicht mehr auf zu trinken, und das, obwohl das Heilwasser ziemlich warm ist und ein bisschen nach Eisen schmeckt. Aber wenn es hilft.

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Das Heilwasser der Olmitello-Quelle -Mato schmeckt's

Dass das Wunderwasser so schnell wirkt, hätten wir allerdings nicht gedacht. Auf dem Nachhauseweg läuft uns Mato fast davon. Zurück im Pool zieht er sich sofort die Schwimmflügel aus und fängt an frei zu schwimmen, quer durch den nicht gerade kleinen Pool. Die Wirkung des Wassers hält übrigens bis heute an. Wir haben jetzt einen Vierjährigen, der schon ziemlich gut schwimmen kann. Und glauben fest an das Wunderwasser der Olmitello Quelle!

Tag 3: Ausflug nach Ischia Stadt mit Besichtigung der Burg Castello Aragonese und Abstecher zu den Fumarolen

Heute Vormittag genießen Andi und ich zunächst einmal das Wellnessprogramm, das unser Hotel bietet. Eine Fangopackung gegen Verspannungen im Rücken kann ich wirklich gut gebrauchen. Wo die Fangopackungen herkommen, erfahrt Ihr im Bericht über das Hotel.

Genug entspannt. Wir sind neugierig auf den Hauptort der Insel und planen, heute mit dem Bus nach Ischia Ponte zu fahren, ein bisschen durch den Ort zu schlendern und die auf einer mit Brücke verbundenen kleinen Felseninsel thronende Burg Castello Aragonese zu besichtigen.

Während wir auf einem kleinen Schattenfleckchen am Platz auf den Bus warten, kommt Domenico, der sehr freundliche Rezeptionist des Hotels vorbei und bietet uns spontan an, uns alle 4 in seinem Kleinwagen (größere Wagen haben auf den schmalen Serpentinenstraßen Ischias auch gar keine Chance, sich in Millimeterarbeit aneinander vorbei zu quetschen, wie das die Insulaner mit ihren Kleinwagen tun) mitzunehmen, was wir gerne annehmen. Er hat sogar noch einen kleinen Abstecher mit uns vor, den wir mit dem Bus niemals erreicht hätten: er zeigt uns auf dem Berg gelegene Fumarolen und Schwefelquellen. Die Jungs (und auch wir) sind ganz fasziniert davon, den warmen Vulkanatem zu spüren, wenn man die Hand in die Nähe einiger Felsöffnungen legt.

Ischia mit Kindern
Ganz schön heiß, die Fumarolen
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typisch vulkanische Vegetation

In Ischia Ponte angekommen, haben wir erst einmal Hunger und machen ein kleines Picknick mit Blick auf die Burg und probieren eher zufällig eine typisch ischiatische Spezialität, Zeppole: kleine, frittierte Bällchen, die die Jungs nur so wegfuttern und die auch uns Erwachsenen sehr gut schmecken.

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hier thront die Burg: Castello Aragonese
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über diese Brücke mit dem Rest von Ischia verbunden

Den Bauch voller Zeppole erklimmen wir die Burg, deren Geschichte bis ins fünfte Jahrhundert zurückreicht. Zum Glück gibt es aber auch einen Aufzug. Die Burganlage ist riesig und hier gibt es einiges zu sehen: eine Kirche, ein Kloster, Kunstausstellungen, Gemüsegärten mit Hühnern, Aussichtsterrassen, Olivenhaine und Palmenalleen – und eine ganz besondere Kuriosität, den Nonnenfriedhof. Statt die verstorbenen Nonnen des Klosters zu begraben, wurden sie auf steinerne Stühle in einer Art Verlies gesetzt. Ihre Ordensschwestern beteten täglich für die Toten in diesen Räumlichkeiten. Die toten Nonnen warteten auf den steinernen Stühlen auf ihre Verwesung. Die Knochen fielen in eine Vertiefung im Boden. Diese makabren Räumlichkeiten verlassen wir ganz schnell wieder, besichtigen die überirdischen Gebäude und genießen die Wahnsinns-Aussichten in alle Richtungen aufs Meer, auf Ischia und Capri.

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gruselig: der Nonnenfriedhof
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lieber die Aussichten genießen
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der perfekte Ausblick

Tag 4: Rutschen, schnorcheln, schwimmen und die Küste vom Wasser aus betrachten und die spektakulären Gärten in La Mortella besuchen

Gleich nach dem Frühstück mieten wir uns ein Tretboot. Morgens ist das Meer am ruhigsten und daher auch klarsten, sodass jetzt die Chance, beim Schnorcheln ein paar Fische zu sehen, am größten ist. Nichts wie los!

Wir mieten ein knallgelbes Tretboot mit Rutsche und fahren volle Kraft voraus gen Osten. Schon um den ersten Felsen herum finden wir die bizarrsten Felsformationen, wie z.B. die Punta della Signora. Wir rutschen, schwimmen und schnorcheln und sehen auch einige Fische. Milan flippt fast aus, als er einen Kugelfisch entdeckt. In eine sehr enge Schlucht tauchen wir uns bei dem nun doch recht tosenden Wellengang doch nicht hinein. Bald sind die 2 Stunden, für die wir das Tretboot gemietet haben, auch schon vorbei. Andi darf allein zurücktreten und die Jungs sicher an Land bugsieren, ich schwimme.

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An Deck des Tretboots
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von hier aus kann man super im Meer schwimmen
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bizarre Felsformationen
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hier bin ich doch lieber nicht rein geschwommen

Nach einem kleinen Zwischenstopp im Pool (daran kriegen wir die Jungs einfach nicht vorbei, er ist auch wirklich toll mit seinen 33 Grad natürlichen Thermalwasser fast ohne Chlor) stärken wir uns bei einem kurzen Mittagessen im Chalet del Sole am Platz herrlichen Spaghetti, Salat und Bruschetta. Hier sitzt man oben auf dem Felsen auf einer schönen Terrasse mit Blick aufs Meer und isst gut und günstig. Die Jungs haben die Bruschette nur so verschlungen. Beste Entdeckung: die Fusilli nach Großmutterart (mit Rosinen, Nüssen und Pinienkernen). Der Inhaber spricht so gut deutsch, weil er im Domhotel in Köln gearbeitet hat. Zum Essen weht ein angenehm luftiger Wind, sodass man es hier auch mittags sehr gut aushalten kann. 

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mh, Bruschetta
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und das ist der Blick von der Terrasse des Mittagslokals

Von der wunderschönen und angenehm windigen Terrasse aus sehen wir den Bus, den wir zu den Gärten nach La Mortella nehmen müssen, schon von Weitem den Berg hinabfahren und brechen schnell auf. Der Wirt denkt sich wahrscheinlich auch, immer diese gestressten deutschen Touristen, die es selbst im Urlaub immer eilig haben. Aber eine halbe Stunde warten wollen wir auch nicht. Von unserem Ausflug nach La Mortella berichten wir bald ausführlich in einem eigenen Artikel. Hier schon einmal ein Foto.

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La Mortella

Tag 5: Wanderung durch die Schlucht zum Römerbad Cavascura und weiter bis ins Dorf Sant’Angelo, zurück mit dem Wassertaxi

Eigentlich sieht Sant’Angelo von unserem Strandabschnitt aus gar nicht so weit weg aus, maximal 2 Kilometer Luftlinie. Der Weg dorthin kommt uns allerdings deutlich weiter vor. Warum? Wir waten durchs Wasser am recht steil abfallenden Maronti-Strand, wo die Liegen fast bis ins Meer reichen.

Zum Glück gibt es hier viele "Glassteine" und angeschwemmte Kachelstücke in allen Farben und Mustern, die die Jungs sammeln, sodass der Weg zwar noch länger dauert, sie aber motiviert sind, immer weiterzulaufen. Unsere erste Station machen wir in einer der netten Strandbars, mit frischem Salat aus eigenem Anbau und für die Kinder eine wilde Mischung aus Hotdog und Bruschetta, mhhh.

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Strandspaziergang am Maronti-Strand
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Perfektes Strandbar-Mittagessen

Vom Strand aus biegen wir in einen Canyon ab. Den Weg durch die steile Schlucht finden die Kinder aufregend bis unheimlich. Steile Tuffsteinfelsen ragen rings um uns steil nach oben.

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Weg durch die Schlucht

Nach kurzem Fußmarsch haben wir die alte Römerquelle Cavascura erreicht. Die Römer wussten schon, was gut ist. Die antike Wellnessoase ist noch heute in Betrieb und gut besucht für heiße Thermalbäder und Ganzkörper-Fangopackungen. Wir kaufen uns nur ein Besucherticket für 2,- (für uns alle) und schlendern fasziniert hier herum. Die Kulisse ist wirklich einmalig. Nächstes Mal bringen wir mehr Zeit mit und gönnen uns ein Bad oder eine Massage.

Ischia mit Kindern
Baden wir die alten Römer
Ischia mit Kindern
eine sehr außergewöhnliche Wellnessoase

Weiter geht's auf unserem Fußmarsch. Wir erreichen die Fumarolen am Strand, haben aber leider kein rohes Hühnchen dabei, das wir hier im Sand garen könnten (das geht wirklich!). 

Ischia mit Kindern
Vorsicht, sehr heißer Sand!
Ischia mit Kindern
überall dampft und brodelt es

Jetzt geht es am Strand nicht mehr weiter, bedingt durch hohe Felsen. Also sammeln wir unsere Kräfte mit Aussicht auf ein leckeres Eis im autofreien Örtchen Sant’Angelo und steigen einen recht steilen Weg nach oben. Dort werden wir gleich mit spektakulären Ausblicken belohnt. Nachvollziehbar, dass sich unsere Kanzlerin diesen Fleck als Domizil für ihren jährlichen Osterurlaub ausgeguckt hat.

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hier geht's ganz schön steil bergauf
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oben werden wir mit traumhaften Blicken belohnt

Wir machen noch einen kleinen Abstecher zu einem kleinen Friedhof, wo wie die Fragen unserer Jungs, woran die Menschen denn alle gestorben seien, leider nicht beantworten können.

Jetzt nur noch bergab und gleich ein sehr leckeres Eis am Strand essen mit Blick auf den Hafen, Felsen und zwei Buchten. Es ist so malerisch hier, dass es schon fast unnatürlich kitschig wirkt. Nein, solche Orte gibt es in Deutschland nicht.

Ischia mit Kindern
traumhaft schön: das autofreie Dorf Sant'Angelo
Ischia mit Kindern
Blick auf Sant'Angelo vom Wassertaxi aus

Wir schlecken unser sehr leckeres Eis (am besten ist Matos "spicy Cookies" mit ordentlich viel Zimt drin) auf und schlendern zum Wassertaxi, das sofort und nur mit uns als Gästen losfährt. Für nur 10 Euro lassen wir uns nach "hause" bringen zu unserem Strandabschnitt auf der gegenüberliegenden Seite der etwa 2 Kilometer langen Bucht. Was für ein traumhafter Tag!

Tag 6: Chillen im Pool und den wunderschönen Marontistrand genießen

Eigentlich hatten wir heute geplant, ganz früh aufzustehen und nach Pompeji zu fahren. Leider hat Mato Andi gestern im Pool im Eifer des Gefechts bzw. Schwimmens ohne Schwimmflügel verletzt. Der arme Andi ist hat jetzt ein dickes rotes Auge, was er kaum noch öffnen kann und muss nun erst mal zum Arzt. Wie praktisch, dass im Bäderbetrieb unseres Hotels gleich einer vor Ort ist und ihm helfen kann. Trotzdem braucht das Auge heute Ruhe und keinen anstrengenden Tagesausflug, sodass wir das Beste draus machen und wirklich einmal nur im Pool plantschen, im Meer schwimmen und uns so richtig ausruhen und erholen. Das ist auch mal schön!

Ischia mit Kindern
schwere Entscheidung: erst in den Pool oder ins Meer?

Tag 7: Jetzt aber auf nach Pompeji

Heute endlich erfüllen wir uns einen lange gehegten Traum. Andi träumt ihn schon über 30 Jahre. Einmal in eine echte Römerstadt eintauchen und Pompeji besichtigen. Über diesen Tagesausflug berichten wir in Kürze in einem eigenen Artikel. Ursprünglich hatten wir geplant, auch den angrenzenden noch aktiven, aber schlafenden Vesuv zu besteigen. Das ist auch so ein alter Traum von uns. Allerdings wurde uns aufgrund der momentanen Waldbrandgefahr dringend davon abgeraten, was wir natürlich beherzigt haben. Ein Grund mehr, nochmal wiederzukommen. Und auch ohne Besteigung des Vesuvs ist unser Ausflugstag nach Pompeji ehrlich gesagt schon anstrengend genug.

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Pompeji

Tag 8: Abschied nehmen von Ischia

Heute heißt es leider schon wieder Abschiednehmen. Zum Glück geht unser Flieger erst abends, sodass wir noch bis mittags Pool, Meer und ein letztes leckeres Mittagessen genießen dürfen. Wir könnten gut und gern noch ein paar Wochen hier blieben ohne uns zu langweilen und haben natürlich noch längst nicht alles erkundet, was die Insel zu bieten hat. Für einen nächsten Urlaub auf Ischia haben wir schon folgende Pläne:

  • Den Vesuv besteigen
  • Das Örtchen Forio an der Westküste besuchen, die Wallfahrtskirche Santa Maria del Soccorso besichtigen und von dort aus den Blick aufs Meer und vielleicht auch den Sonnenuntergang genießen
  • Nochmal an einem Freitagabend in die Altstadt Ischia zurückkehren, um das bunte Treiben mit Musik und Straßenständen mitzuerleben und das berühmte Brot Pane Boccia zu probieren
  • Im legendären Parkrestaurant Calise in Ischia Stadt auf eine Pizza einkehren
  • Einen Tagesausflug nach Capri machen. Und vielleicht auch noch einen Ausflug an die Amalfiküste...
  • Einen Tag für eine Städtetour nach Neapel einplanen und bei der Gelegenheit auch das „italienische Versaille“, den barocken Königspalast Caserta ca. 40 km nördlich von Neapel besichtigen
  • Den höchsten Berg der Insel erklimmen, den knapp 790 Meter hohen Epomeo, und von dort aus die Aussicht über die gesamte Insel und das Meer genießen
  • Oder ich komme noch einmal zusammen mit meiner Freundin Stephie für eine Woche Wellness zurück, das hätte auch was!

Praktische Tipps

Ischia ist mit seinem angenehmen Klima fast ganzjährig eine Reise wert. Verschiedene Fluggesellschaften bieten Direktflüge von verschiedenen deutschen Flughäfen nach Neapel an. Weiter reist man mit Fähre bzw. Schnellboot. 


Unbedingt probieren:

Die kleinen frittierten Bällchen (Zeppole), die es an Essensständen, aber auch auf dem Vorspeisenbuffet des Hotels gibt. Sehr lecker, sowohl in der herzhaften als auch in der süßen Variante mit Limoncello (haben wir uns sagen lassen. Wir haben nur die herzhaften probiert, davon aber reichlich, vor allem unsere Jungs!).

Eine weitere ischiatische Spezialität ist das Brot Pane Boccia und ein sehr leckerer Brotsalat, den wir auf dem Vorspeisenbuffet unseres Hotels kennen- und lieben gelernt haben.

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Kommentar von Nathalie |

"Wer Ischias hat, fährt nach Ischia!" Meine Großeltern fuhren immer dahin. Ich hätte nie gedacht, dass die Insel auch für jüngere Leute interessant sein könnte! Da muss ich wohl umdenken. Ein toller Bericht!
Nathalie

Kommentar von Marie-Luise |

Liebe travelistos,
Vielen Dank für den interessanten Bericht und die tollen Fotos. Diese Insel ist wirklich eine " Neuentdeckung ".
Mit vielen Grüßen
Marie-Luise

Kommentar von Janne |

Ischia mit Kindern! Da wäre ich nie drauf gekommen. Vielen Dank für den interessanten Artikel.
Gruß Janne

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