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Ruta Atlántica

Unser Roadtrip von A bis Z

Die Produkte von Tatonka, Hudora, Nordkamm und Michael Müller sowie das Wohnmobil von Etrusco wurde uns zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. (Werbung)

Wie auf all unseren längeren Reisen der letzten Zeit haben wir auch während und nach unserer Ruta Atlántica, mit dem Wohnmobil 4 Wochen entlang der Atlantikküste, versucht, unsere Eindrücke von A bis Z zusammenzufassen. Natürlich, wie immer, äußerst subjektiv und selektiv und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Alf

Auf unserer Atlantiktour haben wir einen guten alten Freund aus den 80er Jahren wiedergefunden: Alf! Keine Ahnung, wie wir darauf gekommen sind, aber irgendwann haben wir angefangen, abends eine alte Folge Alf zu gucken. Zunächst hatten wir die Befürchtung, die Kinder könnten das langweilig finden und auch wir nicht mehr so begeistert wie als Kinder davon sein. Weit gefehlt, wir hatten viel Spaß mit Alf und haben ihn immer noch.

Atlantik

Wir haben ganz unterschiedliche Küstenabschnitte des Atlantiks kennengelernt und alle haben uns auf ihre Weise begeistert. Schwimmen ist aufgrund der wilden Wellen im Atlantik natürlich kaum möglich. Ich bin nur in Fisterra auf der landwärtigen Seite des Kaps einmal eine längere Strecke geschwommen. Dafür haben wir die Wellen zum Bodyboarden und im Wasser toben genutzt und dabei viel Spaß gehabt.

Atlantik
Der Atlantik am "Ende der Welt": Cap Finisterra

Bodyboarden

In Brétignolles-sur-Mer haben wir uns zwei Bodyboards gekauft, die wir fortan an vielen Stränden genutzt haben. Die Atlantikwellen sind perfekt zum Bodyboarden und Wellenreiten. Zwischendurch hatten wir uns auch mal Surfbretter geliehen.

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Mit den Bodyboards an den Strand
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Ab ins Wasser!
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Und mit der Welle wieder raus

Camper Community

Die Camperwelt ist eine Welt für sich, die uns gut gefallen hat. Entgegenkommende WoMos grüßen sich auf der Straße freundlich. Die Atmosphäre auf Camperstellplätzen ist sehr nett und entspannt, man tauscht sich aus und hilft sich gegenseitig. Es ist interessant zu hören, welche Touren die anderen Camper schon hinter und noch vor sich haben. Einige haben wir auf anderen Plätzen wiedergetroffen. Die meisten, die wir kennengelernt haben, waren entweder auch Familien oder Rentnerpaare.

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Camper unter sich

Cidre

Unser (also Andi und meins) Lieblingsgetränk für abends auf dieser Reise. Das Lieblingsgetränk der Jungs: Eisteesirup aus dem französischen Supermarkt.

Conchi

Als wir in den Picos de Europa auf der Suche nach einer Beförderungsmöglichkeit nach Caín waren, um von dort aus eine Wanderung zu starten, hat uns Conchi angesprochen. Conchi ist aus Madrid in die Berge gezogen und betreibt nun gemeinsam mit ihrem Mann ein B&B und ein Taxiunternehmen in Valdeón, unserer Ausgangsbasis in den Picos de Europa. So sind wir mit Conchi die Strecke von Valdeón nach Caín gefahren und später hat sie uns dort auch wieder abgeholt. Ach so, warum wir nicht selbst gefahren sind? Die Straße ist sehr steil und sehr eng, sodass sie mit dem WoMo kaum befahrbar ist (es sei denn, man weicht gerne freiwillig rückwärts bergan bei 25% Steigung auf einer 3 Meter breiten Straße ohne Leitplanke aus). Cochi spricht super englisch und hat uns auf dem Weg vieles erklärt und auch Zwischenstopps eingelegt, um uns hier und da etwas zu zeigen. Es war richtig nett mit ihr. Falls ihr mal in der Gegend seid, grüßt sie bitte von uns!

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Conchi und ihr Taxi

Don't come knocking if the caravan's rocking

Britischer Humor auf dem Wohnmobil unserer Nachbarn. Mit Michael und Penny aus Newcastle hatten wir auf dem Stellplatz in Fisterra viel Spaß.

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Britischer Humor in Fisterra

Edelstahlflasche von Tatonka

Unsere Edelstahlflasche von Tatonka mit einem Fassungsvermögen von 1 Liter war eine treue Begleiterin auf unserer Reise. Wir haben sie immer wieder mit Wasser aus gekauften 8-Liter-Gallonen aufgefüllt und hatten so immer etwas zu trinken für unterwegs dabei.

Edelstahlflasche von Tatonka
Edelstahlflasche von Tatonka
Edelstahlflasche von Tatonka
Flasche für unterwegs

France Passion

Im Vorfeld unserer Reise haben wir uns bei France Passion angemeldet, einem Netzwerk von Landwirten und Winzern, die im ganzen Land kostenlose Wohnmobilstellplätze (einige wenige) anbieten, meistens ohne große Infrastruktur, also für Selbstversorger und man sollte bei den meisten bis spätestens 18.00 angekommen sein. Man zahlt eine einmalige Jahresgebühr von 30,-, dafür kann man kostenlos bei allen registrierten Plätzen übernachten. Die Gastgeber haben oft einen Hofladen und freuen sich, wenn man sich dort etwas kauft. Wir finden diese Übernachtungsmöglichkeit super, haben sie aber nur auf der Rückfahrt kurz vor der belgischen Grenze einmal genutzt, da die meisten Plätze sehr weit abseits unserer Route lagen.

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Stellplatz Nr. 1 beim Bauern
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France Passion

Gazpacho

Unser Lieblingsessen für zwischendurch, zum Glück nicht nur in seinem Herkunftsland Spanien, sondern auch in Frankreich erhältlich (warum eigentlich immer noch nicht in Deutschland?): Gazpacho, die kalte „Gemüsesuppe“, wobei es das nicht ganz trifft. Das Original von Alvalle ist zwar unserer Meinung nach immer noch am leckersten, der von der Lidl Eigenmarke war aber auch erstaunlich lecker.

Grau und schwarz

Diese Redewendung haben wir durch unsere Camper Park APP gelernt. Sehr wichtig zu wissen, an welchen Stellen man seine grauen (Abwasser) und schwarzen (Klo) Reste entsorgen kann.

Groundsheet von Nordkamm

Richtige Fans sind wir vom Groundsheet von Nordkamm geworden. Das Sheet ist ultraleicht und wasserdicht und befindet sich in einem sehr kleinen Beutel, der in jede Tasche oder Rucksack hineinpasst. Gerade wenn man mit Kindern an den Strand geht, muss eh schon viel geschleppt werden, da freut man sich über jede Erleichterung. An den Ecken des Groundsheets befinden sich Schlaufen, die wir mit Heringen im Sand fixiert haben. So konnte uns der Wind nicht die gute Decke wegwehen und wir uns entspannt drauflegen. Durch die Befestigungsmöglichkeiten kann man das Groundsheet übrigens auch als Regenplane oder Windschutz verwenden.

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Groundsheet von Nordkamm
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So sieht es zusammengefaltet aus

Internet

Schon am ersten Tag lahmt unsere Internetverbindung. Unsere deutschen Mobilverträge sind wohl einfach nicht für das französische Netz gemacht. Also besorgen wir uns eine französische SIM-Card vom Anbieter free. Die prepaid SIM bietet 100 GB Datenvolumen für 30 Tage. Für die Karte muss man einmalig 10 € zahlen, hinzu kommen 19,90 € für das Datenvolumen. Macht zusammen also 29,90 € und wir haben für die gesamte Tour kein Internetproblem mehr. Denn auch wenn wir uns gerade in den letzten Tagen sehr viel Mühe gegeben haben, die 100 GB haben wir einfach nicht verbraucht.

Die SIM-Cards von free kann man ganz einfach an Automaten ziehen. Man braucht dafür nur eine Kreditkarte. Eine genaue Anleitung und Schritt-für-Schritt-Erklärung für den Automaten, die uns sehr geholfen hat, gibt es hier.

Die Karte kann übrigens auch in Spanien genutzt werden. Dort ist die Verbindung richtig gut. Allerdings stehen dort nur 25 GB Datenvolumen zur Verfügung. Für uns hat das gereicht. Übrigens: wir hatten nur eine Karte für uns alle!

Kalle

Wir sind alle Strecken über zuvor heruntergeladene Google Maps Karten gefahren, was auch super geklappt hat. Worüber wir uns immer wieder neu amüsiert haben, war die fürchterliche und manchmal zum Brüllen komische französische und spanische Aussprache der Navistimme. Am meisten liebgewonnen haben wir den Kalle, denn so nannte es die spanische Calle (Straße).

Microfaser-Handtücher von Nordkamm

Was haben wir früher Platz für dicke Frotteehandtücher verschwendet! Morgens ins Schwimmbad mit riesiger Sporttasche, im Urlaub ein Extrakoffer für die Badelaken und nach dem eigentlich Entspannung bringenden Saunabesuch im Wellnessparadies ein Hüftschaden vom Saunatuch- und Bademantelschleppen. Zum Glück ist Microfaser-Handtüchern sei Dank Schluss damit. Und die hat die Firma Nordkamm in ihrem Sortiment, einmal in einem schönen petrol und einem leuchtenden rot. Zuhause nutzen wir die klein zusammenfalt- bzw. rollbaren Handtücher für Schwimmbadbesuche, auf unserer Wohnmobiltour nehmen wir sie mit zum Strand und nutzen sie zum Duschen. Die Handtücher mit OEKO TEX 100 Zertifikat sind nicht nur schön, sondern auch unheimlich praktisch und lassen sich dank der kleinen Schlaufe auch sehr gut zum Trocknen aufhängen. Ein Set der Microfaser-Handtücher besteht aus einem kleinen und einem großen Tuch. Sie trocknen sehr schnell.

Neo

Sehr wichtig in unserm Reisegepäck waren unsere Neoprenanzüge (meiner ein Ganzkörperanzug, Andi und die Jungs haben jeweils einen Shorty), denn über 21 Grad hat der Atlantik nirgends, und wenn man eine Weile im Wasser ist, wird es ohne Schutz schon schnell kalt. Vor allem zum Bodyboarden haben wir unser Neos immer genutzt. Ich habe meinen Neo sogar an der südfranzösischen Atlantikküste getragen, wo die Lufttemperatur ziemlich hoch war. Ich war echt froh, ihn zu haben!

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Mit den Neos zum Bodyboarden
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Im kalten Atlantik nur mit Neo

Packtaschen von Nordkamm

Wir sind große Freunde von Reisegadgets und Packtaschen gehören definitiv dazu. Denn Ordnung muss sein, auch im Wohnmobil. Da müssen wir zwar keine Koffer oder Reisetaschen packen, dafür aber verschiedene Fächer und Schränke. Die österreichische Marke Nordkamm hat eine Menge toller Produkte aus modernen Materialien in zeitlosem Design. Dazu gehört das Packtaschen-Set, das aus ultraleichten Taschen in verschiedenen Größen besteht. Top verarbeitet, schön designt und mit einem robusten Kompressionsreißverschluss, der so ein flexibles Volumen ermöglicht. Gerade Unterwäsche und Socken, aber auch T-Shirts und Hoodies können wir so gut organisiert verstauen.

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Passt viel rein
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Sorgt für Ordnung

Park4Night App

Haben wir vor der Reise noch im Internet nach geeigneten Campingplätzen recherchiert, nutzen wir unterwegs fast ausschließlich die App Park4Night. Hier können wir nach verschiedenen Kriterien Stellplätze suchen, die dann in einer Kartenansicht angezeigt werden. Zu allen Einträgen gibt es weitere Details und Infos zu Ausstattung und Preis. Auch sehr hilfreich sind die interessanten und teils humorvollen Bewertungen anderer Camper. Unser Favorit war ein niederländischer Kommentator, der sich über einen ein Meter langen Parkschein auf einem belgischen Stellplatz amüsierte und endete mit „belgischer Humor?“.

Péage

Wie wird man in Frankreich begrüßt, noch vor dem Grenzschild? Genau, mit einer Péage Station, die einen ordentlich zur Kasse bittet. In Frankreich sind wir auf den Autobahnen echt arm geworden, alle paar Meter muss man blechen. Zum Glück mussten wir in Spanien kaum etwas bezahlen, und das obwohl viele Strecken vor allem in Galizien super ausgebaut mit sehr vielen Brücken waren.

Piratatak

Keine Sorge, wir sind auf unserer Ruta Atlántica keine Opfer einer Piratenattacke geworden. Piratatak ist eine für uns neue Spielentdeckung, die wir im Urlaub dabeihatten und abends oft im Wohnmobil gespielt haben. Ein simples Spiel, was man gut zu viert spielen kann, eher Glücks- als Strategiespiel und ganz witzig. Außer Piratatak haben wir gemeinsam Uno gespielt und Andi und ich abends oft noch ein paar Runden Quixx, wenn die Kinder schon im Bett waren.

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Wir spielen Piratatak

Reiseführer von Michael Müller

Wir lieben es, in Reiseführern zu schmökern. Und da uns die Ruta Atlántica durch viele verschiedene Regionen führt, benötigen wir auch verschiedene Reiseführer. Mit den Ausgaben „Normandie“, „Bretagne“ und „Nordspanien“ von Michael Müller sind wir sehr gut informiert, erhalten neben vielen praktischen Reisetipps auch immer wieder Hintergrundinformationen und Empfehlungen für Restaurants oder auch Stell- und Campingplätze. Da die Autoren meist ähnliche Interessen und Einstellung haben, passt es mit diesen Reiseführern erfahrungsgemäß immer sehr gut.

Reiseführer von Michael Müller
Reiselektüre
Reiseführer von Michael Müller
Reiseführer von Michael Müller

Roller von Hudora

Wenn wir einmal das Wohnmobil abgestellt haben, bleiben wir mobil und sind mit den brandneuen HUDORA BigWheel-Rollern unterwegs. Unsere Jungs fahren die HUDORA BigWheel® Generation V 205, wir Erwachsenen die HUDORA BigWheel® Generation V 230. Die Roller lassen sich mit einem Handgriff schnell und einfach zusammenklappen. Das spart Platz in der Garage des Wohnmobils und uns auf allen Wegen Zeit. Dank des höhenverstellbaren Lenkers können wir die Roller auf jede Größe einstellen. Und dann kann es schon losgehen. Mit den großen Rädern rollen wir extrem ruhig und stabil über unterschiedliche Straßenbeläge und erreichen ohne größeren Aufwand eine angemessene Geschwindigkeit, mit der wir gut vorankommen. Wir hatten ein dickeres Zahlenschloss dabei, mit dem wir alle vier Roller zusammenschließen konnten und uns so keine Sorgen machen mussten, dass sie am Strand oder vorm Supermarkt geklaut werden.

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Mit dem Roller zum Strand
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So sind wir schnell unterwegs
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Mit Roller nach Donostia/San Sebastián
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Mit Roller nach Donostia/San Sebastián

Rollkoffer

Wenn man morgens beim Frühstück sitzt und plötzlich das Geräusch eines Rollkoffers hört, weiß man auf einem Camper Stellplatz, dass es ganz sicher kein Rollkoffer ist, sondern ein Nachbar, der sein Campingklo auf einer praktischen Rollvorrichtung zum Entleeren bringt. Es war manchmal ein bisschen eklig, aber auch lustig zu beobachten, wie oft zum Beispiel ein total gestylter Typ mit fescher Sonnenbrille vorbeilatscht, um sein Klo wieder auszuleeren. Vielleicht hat er eine Großfamilie?

Sicherheit

Wohnmobile werden gerne aufgebrochen, gerade im Süden. Das hört man ja des Öfteren und von daher sind wir gewarnt. Ganz verhindern kann man natürlich nicht, dass jemand das Fahrzeug aufbricht und sich mal umschaut, aber mit ein wenig Sachverstand sollte man das Risiko minimieren können. So lassen wir unser Wohnmobil nicht an einsamen Orten stehen, um dann stundenlang an den Strand zu gehen. Auch auf großen Supermarktplätzen, wo wir aufgrund der Größe des Fahrzeugs eher am Rand parken, haben wir immer ein Auge auf den Wagen. Auf den Stellplätzen fühlen wir uns sicher und wir lassen das Wohnmobil beruhigt zurück. Hier sind immer Camper vor Ort und man achtet auf die Nachbarn. Zum Strand und ins Zentrum der größeren Städte, die wir besucht haben, sind wir nie mit dem Wohnmobil gefahren, sondern immer mit unseren Rollern oder öffentlichen Verkehrsmitteln.

SuperU

Beim riesigen französischen Supermarkt SuperU (wobei es geht noch riesiger dank HyperU!) haben wir gerne eingekauft. Vor allem frischen Fisch, Garnelenspieße und andere Leckereien zum Grillen kann man hier zu guten Preisen lecker kaufen.

Stellplätze

Stellplätze gibt es entlang der Atlantikküste fast überall. Einige sind kostenpflichtig, je nach Infrastruktur 5 -15 € mit Abwasser- und WC-Entsorgung, teils auch Strom.

Wir haben immer auf unseren Wunschstellplätzen einen Platz gefunden. Es gibt auch einige kostenlose Plätze. Wir haben uns immer daran orientiert, ob andere Wohnmobile oder Camper bereits da stehen und uns dann dazugesellt. Wenn man will, kann man so sehr kostengünstig übernachten.

Mit der Zeit haben wir festgestellt, dass wir uns mit dem Wohnmobil auf einfachen Stellplätzen wohler fühlen als auf Campingplätzen. Und dass man mit Wohnmobil einen Campingplatz eigentlich gar nicht braucht. Klo und Dusche haben wir dabei, Abwaschen können wir im Wagen. Strom, Wasser und eine Möglichkeit, die Toilette zu entleeren auf einem Stellplatz zu haben, ist hingegen schon wichtig. Die Jungs haben unsere Campingplatzaufenthalte vor allem auf den Plätzen genossen, wo wir Spielplätze und/oder einen Pool hatten, manchmal auch Tischtennisplatten und ein Fußballfeld. Ansonsten kann man sich das zusätzliche Geld wirklich sparen und die Blicke genervter Nachbarn, die kein Wohnmobil vor ihrem Zelt stehen haben wollen, sparen (wobei wir das zugegebenermaßen nur einmal so extrem erlebt haben am Oyambre Beach). Die Stimmung auf den Stellplätzen haben wir aber insgesamt als entspannter erlebt. Hier sind wir auch eher mit anderen Leuten in Kontakt gekommen, was immer sehr nette Begegnungen waren.

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Campingplatz an der Dune du Pilat
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Stellplatz mit Blick aufs Meer
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Frühstück am Omaha Beach, Normandie
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Picknick am Strand

Strand-Ausrüstung

Außer den erwähnten Bodyboards und der Nordkamm Stranddecke hatten wir dabei: Beachball, zwei Schaufeln für die Jungs und einen Eimer für Krebse. Vergessen hatten wir einen Sonnenschirm, den wir uns an der südfranzösischen Atlantikküste in Moliets-Plage dann doch noch vor Ort nachgekauft haben, denn ohne wurde es (trotz Wind) dann doch etwas zu heiß. Für unsere Stellplätze haben wir uns unterwegs noch ein Badminton Spiel gekauft, was wir auch oft genutzt haben. Ach ja, eine Strandmuschel hatten wir auch dabei, die haben in Brétignolles-sur-Mer aber nur meine Nichten genutzt (die Große zum Lesen im Schatten, die Kleine als Höhle), wir haben sie danach nicht mehr gebraucht.

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Strandtag in Brétignolles-sur-Mer
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Die lieben Cousinen haben Mato vergraben

Stranddecke von Nordkamm

Wenn wir mal einen Strand oder eine Wiese ganz in der Nähe hatten und nicht mit den Rollern dorthin fahren mussten, haben wir statt des praktisch-leichten Ground Sheets die gemütliche Fleece-Stranddecke von Nordkamm genutzt.

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Sehr bequeme Stranddecke von Nordkamm

Tanken

Nicht nur die Mautgebühren haben uns in Frankreich arm gemacht, auch das Tanken. In Spanien haben wir für den Liter Diesel zum Teil fast 40 Cent weniger bezahlt. Kein Wunder, dass Franzosen in grenznahen Regionen zum Tanken über die Grenze fahren.

Töpfe von Tatonka

Die Zeiten, in denen man beim Campen wochenlang nur Ravioli aus der Dose futterte, sind zum Glück schon lange vorbei. Die Küche unseres Wohnmobils ist mit einem dreiflammigen Gasherd bestens ausgestattet. Fehlte nur noch ein geeignetes Kochgeschirr, aber da sind wir zum Glück ebenfalls bestens mit Produkten von Tatonka ausgerüstet. Mit dem Family Pot können wir auch größere Mengen für vier Personen locker kochen. Der große, rostfreie Edelstahltopf hat ein Volumen von 6 Litern und verfügt über einen Henkel und einen Deckel. Nicht nur größere Spaghettimengen, sondern zum Beispiel auch vier riesige Artischocken vom Markt finden hier genügend Platz. Ergänzend dazu haben wir das Cookset Regular dabei, das aus einer kleinen Pfanne (16 x 3,5 cm), zwei Töpfen mit Volumenskalierung (0,9 l und 1,3 l) und einem Transportbeutel besteht. Außerdem nutzen wir eine große Pfanne, ebenfalls aus rostfreiem Edelstahl und einem Durchmesser von 21,5 cm mit praktischem, abnehmbarem Griff in Zangenform.

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Kochen im WoMo
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Mit Kochtopf von Tatonka

Waschen

Wir haben unsere Klamotten zweimal waschen müssen, das erste Mal auf unserem Campingplatz in Brétignolles-sur-Mer und das zweite Mal in einer Self Service Wäscherei gleich neben unserem WoMo Stellplatz in Santiago de Compostela.

Wohnmobil von Etrusco

Auf unserer Ruta Atlántica sind wir mit dem Wohnmobil T6900 DB von Etrusco unterwegs. Es ist perfekt ausgestattet mit Küche, Sitzecke, Dusche, WC und vor allem sehr viel Stauraum. Es verfügt über ein Doppelbett im hinteren Bereich und ein Hubbett oberhalb der Sitzecke. Es ist groß genug, dass wir alle darin bequem Platz haben und selbst bei schlechtem Wetter können wir hier ganz bequem Zeit verbringen. Ebenfalls toll ist die große Garage, in der man Fahrräder oder wie wir Roller verstauen können.

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Unser Wohnmobil von Etrusco

Kommentare

Aww! Das ist die Tour, die ich für nächstes Jahr ins Auge gefasst habe. Ich will unbedingt noch Details zu eurer Route etc wissen!
Liebe Grüße
Angela

Andi

Die Tour ist super und abwechslungsreich - können wir nur empfehlen. Bald folgen noch ein paar mehr Details auf dem Blog. Oder schau dir mal unsere YouTube-Filme zur Ruta Atlántica an.
Viele Grüße, Andi

Charlotte

Salut,
Euer ReiseABC gefällt uns total gut. Locker, witzig, informativ.
Am liebsten würden wir die Route sofort Nachfahren. Klasse?Charlotte

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