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Ruta Atlántica (Teil 1)

Mit dem Wohnmobil entlang der französischen Atlantikküste

Das Wohnmobil wurde uns für diese Reise vom Hersteller Etrusco zum Testen zur Verfügung gestellt.

Etappe 1: Von Köln in die Picardie

Endlich Sommerferien! Die letzte Woche war krass. Unzählige Schulfeiern, Abschieds- und Sommerfeste haben sich mit Arbeitsterminen überschlagen, Projekte mussten noch abgeschlossen und tausend andere Dinge erledigt werden. Wer kennt das nicht?
Aber jetzt haben wir es geschafft, räumen noch schnell die Wohnung auf, packen die letzten Sachen ein und verstauen unsere Einkäufe in unserem schicken, nagelneu aussehenden Wohnmobil, das für die nächsten vier Wochen unser ist. Und los geht’s in Richtung Westen. Eine unserer längsten Etappen. Wir fahren knapp 500 Kilometer und erreichen am späten Nachmittag unser Ziel Pointe du Hourdel an der Opalküste in der Picardie.

Unser Stellplatz am Pointe du Hourdel

Ein kostenloser Wohnmobilstellplatz für 20 bis 30 Fahrzeuge, mit direktem Strandzugang über einen kurzen Dünenweg. Man steht hier zwar recht eng, dafür umsonst und die Stimmung ist freundlich- entspannt. Außer uns sind fast ausschließlich Franzosen hier, die allesamt früh ins Bett gehen und einen trotzdem nicht um 6 Uhr früh wecken. Absolute Empfehlung, auch wenn sie die Jungs beklagen, dass der Platz zu eng ist zum Fußballspielen.

GPS-Daten: 50.214472, 1.553214 | Stellplatz auf Google Maps
Stellplatz ohne Infrastruktur / kostenlos / direkt am Meer

Was gibt es hier zu sehen und zu tun?

Am Strand angekommen, fällt unser erster Blick auf einen überdimensionalen Bunker, der von den Dünen auf den Strand abgestürzt zu sein scheint. Wie wir später auf einer Infotafel erfahren, ist er nicht nur Weltkriegszeuge, sondern auch Beweis dafür, dass sich die Küstenlinie in den letzten 75 Jahren um etwa 65 Meter verschoben hat. Der Bunker hat seinen Standort also nie verändert.
Was wir hier suchen: Seehunde! Aber wo sind die Seehunde, die hier leben sollen? Auf der anderen Seite eines Sielzugs sehen wir sie aus der Ferne liegen. Eine kleine Seehundkolonie. Es sind sogar ein paar Heuler dabei. Entspannt liegen sie in der Sonne und lassen sich ab und zu ins Wasser gleiten. Auf dem Rückweg stehen beim Strandzugang, in der Nähe des Bunkers, zwei Frauen mit Fernrohren, von irgendeiner Organisation offenbar. Freundlich werden wir ermuntert, die Seehunde noch einmal durch die Fernrohre aus nächster Nähe zu betrachten, was wir gerne tun.

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Ein einsamer Weltkriegszeuge am Strand
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Kleine Seehundkolonie, ganz aus der Nähe

Etappe 2: Vom Pointe du Hourdel nach Étretat

Das Navi leitet uns über schmale Landstraßen und pittoreske abgelegene Örtchen, die, obwohl hier nichts los ist, dennoch nicht trostlos wirken, vielleicht liegt es an den üppigen Büschen an Hortensien und anderen Blumen überall. Man könnte die etwa 180 Kilometer also auch schneller schaffen, eine Landstraße ist auch noch gesperrt. Wir erreichen unser Ziel Étretat gegen Mittag. Zum Glück, denn hier ergattern wir noch gerade so den letzten Stellplatz.

Unser Stellplatz In Étretat

Ein am Ortseingang neben einem Campingplatz gelegener WoMo Stellplatz für 8 Euro pro Nacht, da kann man nichts sagen. Mit unseren Rollern erreichen wir Étretat „downtown“ und den Strand in 10 Minuten.

Was gibt es hier zu sehen und zu tun?

Die Felsküste von Étretat ist nicht umsonst weltberühmt. Wir teilen den Anblick mit einer riesigen asiatischen Reisegruppe und mit tausenden Franzosen, die hier ihren Nationalfeiertag, den 14. Juli feiern wollen. Ein Bummel durch die hübschen, wenn auch ziemlich touristischen Gässchen Étretats lohnt sich auf jeden Fall. Noch beeindruckender sind die bizarren Felsformationen am Strand. An der Westseite der Bucht kann man durch einen Felstunnel in die Nachbarbucht kraxeln. Vorsicht übrigens beim Picknick am Strand. Mir hat eine dreiste Möwe mein Pain au chocolat aus der Hand geklaut. Ich hatte erst einmal hineingebissen und es war sehr lecker. Die heimischen Möwen wissen wohl, was gut ist!

GPS-Daten: 49.700321, 0.216125 | Stellplatz auf Google-Maps
Stellplatz mit Wasser, Abwasser- und Toilettenentsorgung, 8 €/Nacht

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Am Strand von Étretat
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Einmalige Küste
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Felsenküste in Étretat

Etappe 3: Von Étretat zum Omaha Beach

Ungefähr 150 Kilometer von Étretat, teils kostenpflichtige Autobahn, teils über Land eine sehr schöne Strecke durch die Normandie, inklusive beeindruckender Autobahnbrücke bei Caen.

Unser Stellplatz am Omaha Beach

Ein echter Campingplatz mit eigenem Strandzugang und guter Infrastruktur: Lädchen, Restaurant, Hüpfburgen, Trampoline, Tischtennisplatten und beheiztem Indoor Swimmingpool - die Jungs sind glücklich! Für einen kleinen Aufpreis haben wir mit Meerblick gebucht und haben zudem noch das Glück, dass der Stellplatz neben uns frei bleibt und direkt gegenüber eine große Wiese beginnt, die die Jungs zum Toben und Fußballspielen nutzen. Volle Punktzahl!

GPS-Daten: 49.380079, -0.909194 | Campingplatz auf Google-Maps | Website
Campingplatz mit Wasser, Strom, Abwasser- und Toilettenentsorgung, 41,60€ €/Nacht (Womo-Stellplatz, 4 Personen, Strom)

Was gibt es hier zu sehen und zu tun?

Wenn man schon mal in der Normandie ist, sollte man auch einen Abstecher zum von den Amerikanern so genannten Omaha Beach einplanen. Hier sind die Alliierten am D-Day, dem 6. Juni 1944 gelandet, um Europa zu befreien. Was für ein Gemetzel hier in den Morgenstunden des 6. Juni stattgefunden hat, kann man sich 75 Jahre später kaum noch vorstellen, auch wenn man die Bilder kennt. Wir versuchen unserer Vorstellungskraft nachzuhelfen und besuchen ein Museum zum Thema, in dem jedoch wenig erklärt wird. Vielmehr sind hier allerlei Kriegskuriositäten versammelt. Handgranatenmagnete und Panzerradiergummis lassen sich im zugehörigen Shop erstehen. Da verbringen wir den Nachmittag lieber am Strand. Hier gibt es ein Mahnmal und verschiedene Monumente, die an den D-Day und seine Opfer erinnern. Muscheln und Krebse sammeln, Beachball spielen und Drachensteigen lässt es sich hier auch.

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Mahnmal am Omaha Beach
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Stellplatz mit Meerblick

Etappe 4: Vom Omaha Beach nach Mont St. Michel

Ungefähr 150 Kilometer fahren wir weiter in Richtung Westen. Da das Navi uns über kleine Feldwege leitet (erst später merken wir, dass wir versehentlich eine Fahrradroute eingestellt hatten!) und wir unterwegs noch einen Supermarkt finden und unsere Vorräte wieder auffüllen müssen, dauert es dennoch recht lang. Man muss allerdings dazu sagen, dass wir von unserem Luxus Campingplatz am Omaha Beach auch erst um 12 aufgebrochen sind, zu verlockend war das Hüpfburg- und Trampolinangebot.

Mont St. Michel

Dass Mont St. Michel eine weltweit berühmte Sehenswürdigkeit ist, merkt man schnell. Alles ist perfekt organisiert. Mit unserer Campingplatzbuchung haben wir einen Zugangscode erhalten, sonst dürften wir die Schranke gar nicht passieren. Eine breite Straße voll mit Touriinfrastruktur, Shuttlebussen und Pferdekutschen, die die letzten paar hundert Meter zum auf einer (bei Ebbe) Insel gelegenen Kloster St. Michel zurücklegen. Wir legen den Weg mit unseren Rollern zurück. Die Festung ist schon von Weitem imposant, auch jetzt bei Ebbe, wo sie komplett im Trockenem liegt. Mit vielen anderen Touristen aus aller Welt zwängen wir uns die engen Gassen hinauf, schlendern einen Panoramaweg entlang, kaufen ein paar Souvenirs (die obligatorische Schneekugel darf auch von Mont St. Michel nicht fehlen), essen ein Eis, und laufen anschließend um die Insel herum. Der Schlick klebt an den Füßen, was mich an eine Fangopackung erinnert, Mato hingegen meint:“ Das ist so als würde man seine Füße in Durchfall baden.“ Lecker! Plötzlich ertönt ein lauter Pfiff und kurz darauf eine Sirene. Die Flut kommt und ein Securitytyp pfeift alle Touristen zum Rückzug an. Die Flut kommt tatsächlich schnell, aber wir schaffen es noch. Und so tief ist es hier wohl auch bei Flut nicht.

Unser Stellplatz in Mont St. Michel

Text über den Campingplatz in Mont St. Michel

GPS-Daten: 48.614838, -1.510242 | Stellplatz auf Google Maps | Website
Campingplatz mit Wasser, Abwasser- und Toilettenentsorgung, Pool, Spielplatz 30€ €/Nacht (Womo-Stellplatz, 4 Personen, Strom)

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Mont St. Michel

Was es sonst noch in der Gegend gibt

Auf dem Weg nach Mont St. Michel sind wir spontan einem Wegweiser zu einem deutschen Soldatenfriedhof gefolgt, wo knapp 12.000 deutsche Soldaten des Zweiten Weltkriegs begraben liegen. Auch hier treffen wir viele Touristen aus aller Welt. Das Gelände liegt wunderschön auf einer Anhöhe und ist zweistöckig kreisförmig als Massengruft angelegt. Viele Namen sind unbekannt, einige der Toten genannt. Diese Stätte macht den Wahnsinn des Zweiten Weltkriegs noch einmal anschaulich deutlich. In das Gästebuch hat ein 11-jähriges französisches Mädchen geschrieben: „ Auch wenn ich keine Deutsche bin, erbiete ich den hier gefallenen Soldaten meine Ehre.“ Es lebe Europa, hoffentlich für immer ohne weiteren Krieg!

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Besuch auf einem Soldatenfriedhof

Etappe 5: Von Mont St. Michel nach Saint-Malo

Diese Etappe ist nur kurz, wir fahren ganze 45 Minuten. So dürfen die Jungs morgens noch mit ihrer neuen Freundin, ebenfalls Kölnerin, die sie auf dem Campingplatz kennengelernt haben, etwas spielen.

Unser Stellplatz in Saint-Malo

Gegenüber der Altstadt (Ville Close) gelegener Campingplatz Camping d‘Alet für 30 Euro die Nacht, der neben der schönen Lage vor allem den Vorteil hat, dass wir von hier aus in kurzer Zeit mit unseren Rollern die Altstadt erkunden können.

GPS-Daten: 48.635938, -2.028065 | Campingplatz auf Google-Maps | Website
Campingplatz mit Wasser, Abwasser- und Toilettenentsorgung, 30€ €/Nacht (Womo-Stellplatz, 4 Personen, Strom)

Was kann man hier sehen und tun?

Saint-Malo ist eine berühmte mittelalterliche Korsarenstadt. Korsaren waren im Gegensatz zu Piraten durch die Regierung autorisiert, fremde Schiffe zu kapern und deren Besatzungen gefangen zu nehmen. Ein Bummel durch die hübschen Gässchen macht Spaß und es gibt unzählige kleine Lädchen, die auch für Kinder interessant sind, zum Beispiel mit ausgefallenen Comics. Hier ist viel los und die Stimmung gut, überall Straßenmusik, Crêpestände etc. Auf der Außenmauer lässt sich die Stadt umrunden und der Blick aufs Meer genießen. Bei Ebbe haben unsere Jungs Krebse und Muscheln gesammelt, denn die Stadt liegt als Festung im Meer, bei Flut, die dann schnell kam und den Weg zur Nachbarinsel abschnitt. Wir würden allerdings durch aufmerksames Security Personal gewarnt. In der Altstadt haben sich unsere Jungs auch malen lassen. Und auf dem Weg dorthin dürften wir spontan und umsonst ein Segelschiff der kolumbianischen Marine besichtigen, das zugleich erfolgreich Werbung für sein Heimatland betrieb.

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Saint-Malo

Etappe 6: Von Saint-Malo an die Rosa Granitküste nach Trégastel

Weiter geht’s nach Westen tiefer in die Bretagne hinein. Von Saint-Malo aus erreichen wir unseren Zielort Trégastel in etwa zwei Stunden.

Unser Stellplatz in Trégastel

Unseren Stellplatz haben wir nicht nach ästhetischen Kriterien ausgewählt, hier stehen, wenn alle Plätze besetzt sind, 50 Wohnmobile dicht an dicht in drei Reihen. Der Platz kostet 8,50 pro Tag und hat den großen Vorteil, dass wir von hier aus zu Fuß zum Strand gehen und per Roller den Zöllnerpfad ab dem Nachbarort Ploumanac‘h gut erreichen können. Ein großer Super U Supermarkt ist praktischerweise auch gleich um die Ecke. Und, noch besser, vier Tennisplätze, ein Fußballplatz und ein Spielplatz.

GPS-Daten: 48.824050, -3.499131 | Stellplatz auf Google-Maps
Stellplatz mit Wasser, Abwasser- und Toilettenentsorgung, 8,50 €/Nacht

Was gibt es hier zu sehen und zu tun?

Wir sind für zwei Nächte hier. Am ersten Tag erkunden wir die kleinen Buchten von Trégastel. Überall haben sich bei Ebbe Inselchen gebildet und bizarre Felsformationen findet man überall, auch Muscheln und knallgelbe Schneckenhäuser, die wir begeistert sammeln. Am Strand spielen wir Beachball und warten, bis die Flut kommt und die Szenerie verändert.
Am nächsten Tag spielen Andi und ich morgens erst einmal eine Runde Tennis. Schläger kann man sich praktischerweise ausleihen und gebrauchte Bälle für 2 Euro kaufen. Danach fahren wir mit den Rollern in den Nachbarort Ploumanac‘h und wandern ein Stück den sehr interessanten Zöllnerpfad entlang.

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Ebbe in Trégastel
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Hier gibt es viel zu entdecken
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Rosa Granitküste
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Ein sehr schöner Wanderweg
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Ausblicke auf dem Zöllnerpfad

Etappe 7: Von der Bretagne in die Vendée

Eine Tagestour von etwa 5 Stunden. Nachmittags kommen wir in dem kleinen Ferienort Brétignolles-sur-Mer an.

Unser Campingplatz in Brétignolles-sur-Mer

Einen Campingplatz Amitié et Nature in Brétignolles zu finden und von Deutschland aus zu reservieren, war ein ziemliches Unterfangen. Der Tourismus hier ist offenbar null auf internationale Gäste ausgerichtet (wir sind hier fast die einzigen Nicht- Franzosen) und so blieb mir am Ende nichts anderes übrig, als die Brocken meines Schulfranzösischs zusammenzuklauben und anzurufen, was zum Glück funktioniert hat im Gegensatz zu Emails und Onlineformularen. Der Campingplatz Amitié et Nature hat viele Dauercamperplätze. Die Bewohner scheinen einander seit Jahrzehnten zu kennen (die meisten sind ältere Herrschaften), entsprechend familiär ist die Stimmung. Aber auch wir werden freundlich aufgenommen. Es gibt hier einen großen überdachten und beheizten Pool, den wir gerne nutzen, drei Tischtennisplatten, überall Bouleplätze und abends Musik und Tanz. Zum Strand sind es 600 Meter.

GPS-Daten: 46.605914, -1.845367 | Campingplatz auf Google-Maps | Website
Campingplatz mit Toilettenentsorgung, Pool, Spielplatz, 33€ €/Nacht (Womo-Stellplatz, 4 Personen, Strom)

Was gibt es hier zu tun?

Für uns sind hier 5 Strandtage mit täglichen Treffen mit meiner Schwester und Familie Programm, die hier seit Jahren ihren Sommerurlaub verbringen. Unsere Jungs haben zuvor schon die Tage bis zum Wiedersehen mit ihren lieben Cousinen gezählt. Der Strand hier ist breit und schön und auch bei über 30 Grad durch eine frische Meeresbrise gut auszuhalten. Die Wellen sind hoch und machen Spaß zu überspringen. Zwei Surfschulen und eine Eis/Churrosbude gibt es am Strand auch. Abends grillen wir bei den Verwandten und nutzen auch einmal den Pool und Tennisplatz, die zu deren Ferienanlage gehören, mit.

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Strandurlaub in Brétignolles-sur-Mer
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Campingleben in Brétignolles-sur-Mer
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Sehr gemütlich!

Etappe 8: Von Brétignolles-sur-Mer zur Dune du Pyla bei Arcachon

Nach fünf Strandtagen und einem schönen Abschied von Schwester, Schwager und Cousinen mit Burgern, Crêpes und selbstgemachtem Punsch (von dem ich einen ziemlichen Kopf habe, und das nach nur einem Becher!) haben wir mal wieder einen längeren Reisetag mit etwa 400 Kilometern zum Becken von Arcachon vor uns. Da wir erst noch einkaufen müssen und uns bei Decathlon zwei Bodyboards zulegen, kommen wir erst abends an.

Unser Campingplatz Pyla Camping direkt an der Dune du Pyla

Ein schöner großer Campingplatz im Kiefernwald am südlichen Ende der Düne und damit auch nicht weit zum Meer. Kostenpunkt extrem hoch (75 Euro die Nacht!), hier zahlt man für die tolle Lage. Als wir endlich angekommen sind bei knapp 40 Grad und uns schon aufs Meer freuen, fahren wir uns auf unserer Parzelle erstmal im Sand fest und müssen warten, bis uns jemand vom Campingplatz hilft, wieder rauszukommen - kein einfaches Unterfangen! Zum Glück haben wir nette belgische Nachbarn, die ebenfalls mithelfen, und einen Spielplatz mit zwei Tischtennisplatten und Fußball/Basketballplatz daneben ganz in der Nähe, sodass die Jungs schon mal beschäftigt sind. Einen beheizten Pool gibt es ebenfalls.

GPS-Daten: 44.577826, -1.213029 | Campingplatz auf Google-Maps | Website
Campingplatz mit Abwasser- und Toilettenentsorgung, Pool, Spielplatz, 75 €/Nacht (Womo-Stellplatz, 4 Personen, Strom)

Was gibt es hier?

Die Dune du Pyla kenne ich von einem Urlaub hier als ich 13 war, Andi war mit Anfang 20 mal hier. Wer schon mal hier war, vergisst die größte Sanddüne Europas sicher nicht. Man kann frei darauf herumklettern, sich herunterrollen, wieder hochstapfen, aufs Meer und die vielen Paraglider, die hier herumsegeln, schauen und sich dabei fühlen wie in Afrika. Über die Düne kommt man schnell zum Strand und kann mal ohne Wellen baden, denn durch eine vorgelagerte Insel ist das Wasser hier ganz ruhig. Im feinen Sand kann man prima Burgen bauen und Beachball spielen. Als Spaziergangsziel bieten sich mehrere Bunkerreste an. Viel mehr konnten wir hier leider nicht machen, da es die meiste Zeit in Strömen gegossen und nachts auch heftigst gewittert hat.

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Die Dune du Pyla
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Endlose Sanddüne
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Campen direkt an der Düne

Wie geht es weiter?

Wie wir weitergereist sind, um die spanische Atlantikküste zu erkunden, erfahrt ihr im Teil 2 der Ruta Atlántica.



Wir nehmen mit diesem Artikel an der Blogparade von Unterwegs mit Kind "Unser schönster Roadtrip mit Kind in Europa 2019" teil.

Kommentare

Caro

Wieder ein ganz toller Bericht über eine Mega Europareise. Sehr gern gelesen, eine sehr ähnliche Tour im Wohnmobil hab ich mit meinen Eltern und meinem Bruder gemacht, einiges kam in der Erinnerung wieder. Etretat hab ich nach dem Abi nochmal wirklich ein besonderer Ort find ich, mit drm Steinstran, Höhlen und Bunkern...
Danke das ihr uns mit nehmt!

Lieber Andreas, liebe Jenny,
vielen Dank für euren tollen Beitrag zur Blogparade! Eure Route klingt echt spannend! Es gibt noch soviel für mich zu entdecken in Europa, dass ich eigentlich auf absehbare Zeit nicht mehr fliegen muss. ;-)

Paul

Kompliment! Super guter Bericht!
Paul

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