"Krass", "super", "abgefahren"! Das sind die ersten Reaktionen unserer Jungs, als wir ihnen eröffnen, wo es in den Osterferien hingeht. Und nicht nur die Kinder, auch wir Eltern haben im Lego-Paradies viel Spaß.
Kopenhagen mit Kindern
Ein Wochenende in der dänischen Hauptstadt
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit MEININGER Hotels entstanden.
Alle lieben Kopenhagen. Aber wir kennen die dänische Hauptstadt noch gar nicht. Das wollen wir nun endlich ändern. Wir freuen uns auf ein Wochenende und sind gespannt, was wir dort alles sehen und erleben können. Gemeinsam mit unserem 13-jährigen Sohn Mato und seinem gleichaltrigen Freund machen wir uns auf den Weg nach Kopenhagen.
Schon kurz nach unserer Ankunft merken wir, dass diese Stadt eine besondere Atmosphäre hat. Kopenhagen wirkt entspannt und ruhig, irgendwie heimelig und gleichzeitig lebendig, hip und cool. Die Straßen sind nicht überfüllt, alles ist gut organisiert und die Wege sind angenehm kurz. Fahrräder und Menschen zu Fuß prägen das Stadtbild, Autos spielen eine deutlich geringere Rolle. Immer wieder eröffnet sich der Blick auf Wasser, das Meer, Kanäle und Hafenbereiche. Genau diese Mischung macht Kopenhagen zu einem entspannten und gleichzeitig abwechslungsreichen Reiseziel, von dem man auch in kurzer Zeit viel sehen und erleben kann.
Anreise nach Kopenhagen
In unser Nachbarland Dänemark ist es nicht weit, insbesondere nicht, wenn man in Norddeutschland lebt. Es gibt gute Zugverbindungen aus Deutschland und auch mit dem Auto ist Kopenhagen gut zu erreichen. Da wir nur ein Wochenende Zeit haben, nach Kopenhagen zu reisen, entscheiden wir uns für eine Flugreise.
Wir starten am Flughafen Düsseldorf und fliegen in einer Stunde und 20 Minuten nach Kopenhagen. Die kurze Flugzeit ist ideal für einen Wochenendtrip und sorgt dafür, dass die Anreise auch mit Kindern sehr angenehm bleibt.
Nach der Landung geht alles schnell. Wir sind nur mit Handgepäck unterwegs. Der Flughafen ist modern, übersichtlich und gut organisiert. Man folgt einfach den Schildern Richtung Bahn und Metro. Es gibt mehrere Möglichkeiten, in die Innenstadt zu kommen. Die Metro fährt im Minutentakt, alternativ gibt es direkte Zugverbindungen zum Hauptbahnhof. Beide Optionen dauern etwa 15 Minuten. Wir entscheiden uns für den Zug, weil unser Hotel direkt am Hauptbahnhof liegt. Diese Entscheidung ist goldrichtig. Nach der kurzen Fahrt steigen wir aus und laufen keine fünf Minuten bis zum Hotel. Gerade mit Gepäck und Kindern ist das ein großer Vorteil.
Unser Hotel in Kopenhagen: zentral, entspannt und voller Leben
Wir übernachten im MEININGER Hotel Copenhagen in zwei Doppelzimmern. Für uns ist das die perfekte Lösung, da die Jungs ihren eigenen Raum haben und wir trotzdem nah beieinander sind. Die MEININGER Hotels bieten ein flexibles Zimmerkonzept: Man kann sowohl klassische Doppelzimmer als auch private Mehrbettzimmer für drei bis sechs Personen oder ein Bett im Schlafsaal buchen, so ist für jede Reise- und Familienkonstellation etwas Passendes dabei.
Das Hotel liegt im Viertel Vesterbro, einem lebendigen Stadtteil mit vielen Cafés, Restaurants und kleinen Läden. Gleichzeitig ist man in wenigen Minuten mitten im Zentrum. Tivoli, der Hauptbahnhof und viele Sehenswürdigkeiten sind fußläufig erreichbar. Das Gebäude besteht aus mehreren Altbauten, die miteinander verbunden und modern renoviert wurden. Dadurch entsteht eine besondere Mischung aus historischem Charme und zeitgemäßem Design. Die Zimmer sind funktional und bieten alles, was man für einen Städtetrip braucht.
Besonders interessant sind die Gemeinschaftsbereiche. Es gibt eine große Lounge, eine Gästeküche und eine Game Zone mit Billard, Tischkicker und Arcade-Spielen. Mato und sein Freund sind sofort beschäftigt und nutzen die Möglichkeiten intensiv.
Am Abend sitzen wir in der Bar. Eine Sängerin tritt live auf, Gäste hören zu, trinken etwas oder spielen Spiele. Die Atmosphäre ist entspannt und ungezwungen. Es fühlt sich nicht wie ein klassisches Hotel an, sondern eher wie ein Treffpunkt. Am zweiten Abend holen wir uns um die Ecke etwas zu essen und setzen uns in einen der gemütlichen Lounge Bereiche. Hier haben wir sogar einen eigenen Tisch in einem halboffenen kleinen Raum, sehr gemütlich. Während wir unsere Ramen Suppen schlürfen, kocht eine italienische Familie in der Küche eine Riesenportion Pasta. Junge Backpacker und Arbeitsnomaden tippen noch etwas in ihre Laptops. Auf einem gemütlichen Fatboy schläft ein müder älterer Traveller. Das Publikum ist sehr bunt gemischt und sehr international. Einfach schön!
MEININGER Hotels – Hybrid-Hotel & Vorteile für Familien
MEININGER Hotels sind sogenannte Hybrid-Hotels. Damit ist ein Konzept gemeint, das den Komfort und Service eines klassischen Hotels mit der offenen und kommunikativen Atmosphäre eines Hostels verbindet. Man übernachtet in privaten Zimmern mit eigenem Bad und hat gleichzeitig Zugang zu großzügigen Gemeinschaftsbereichen wie Lounge, Gästeküche und Game Zone. Diese Kombination sorgt für viel Flexibilität im Alltag und ist gerade für Familien auf Städtereisen besonders angenehm.
Die Hotels bieten ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, liegen zentral und sind modern ausgestattet. Die Zimmerstruktur ist flexibel aufgebaut und reicht vom klassischen Doppelzimmer bis zu Familienzimmern mit mehreren Betten. Häufig sind diese mit einem Doppelbett und zusätzlichen Etagenbetten ausgestattet, was bei Kindern gut ankommt und gleichzeitig ausreichend Platz für alle bietet.
Für Familien gibt es zudem einige konkrete Vorteile. Bei einer Direktbuchung über die MEININGER Website erhalten Kinder bis 12 Jahre 15 Prozent Rabatt auf den Zimmerpreis. Kinder bis einschließlich 6 Jahre frühstücken kostenlos, während Kinder zwischen 7 und 12 Jahren das Frühstück zum halben Preis erhalten. Diese Ermäßigungen werden automatisch berücksichtigt, wenn Kinder bei der Buchung angegeben werden.
Für größere Familien stehen Zimmer mit drei bis sechs Betten zur Verfügung, in Einzelfällen sogar mit bis zu acht Schlafplätzen. Für kleinere Kinder können auf Anfrage kostenlose Babybetten bereitgestellt werden.
Familien sind aber längst nicht die einzige Zielgruppe. Backpacker, Dienstreisende, Schulklassen auf Klassenfahrt, Freundesgruppen und Paare, Mehrgenerationenfamilien – morgens beim Frühstück und tagsüber in den Gemeinschaftsbereichen trifft man wirklich alle.
Ein großer Pluspunkt ist die voll ausgestattete Gästeküche. Hier findet man alles, was man für eine einfache Mahlzeit benötigt, vom Herd über die Mikrowelle bis hin zu Töpfen, Geschirr und Besteck. Das ist besonders praktisch, wenn man flexibel bleiben möchte oder zwischendurch etwas für die Kinder zubereiten will.
Auch für Unterhaltung ist gesorgt. In der Game Zone können Gäste Billard spielen, Tischkicker nutzen oder sich an Arcade-Automaten ausprobieren. Ergänzt wird das Angebot durch Brettspiele und einen Bücherschrank, oft auch eine eigene Spielecke für jüngere Kinder.
Für den Alltag auf Reisen stehen Waschmaschinen und Trockner zur Verfügung, die gegen eine kleine Gebühr genutzt werden können, außerdem Spinde zur Gepäckaufbewahrung. Und wer mit Hund unterwegs ist, kann diesen ebenfalls mitbringen, denn Haustiere sind in den MEININGER Hotels willkommen.
Kopenhagen auf einen Blick
Kopenhagen ist die Hauptstadt Dänemarks und zählt zu den Städten mit der höchsten Lebensqualität weltweit. Die Stadt wurde im 12. Jahrhundert gegründet und hat sich zu einer modernen Metropole entwickelt, die für Design, Nachhaltigkeit und eine hohe Lebensqualität steht.
Was sofort auffällt, ist die durchdachte Stadtstruktur. Historische Gebäude stehen neben moderner Architektur, alles wirkt harmonisch und aufgeräumt. Ein wichtiger kultureller Bezugspunkt ist Hans Christian Andersen, dessen Märchen bis heute präsent sind. Die Stadt ist nicht groß, sie hat nur gut 667.000 Einwohner, und vieles lässt sich zu Fuß oder mit dem Rad sehr gut erreichen. Die Mischung aus internationaler Hauptstadt und gemütlich-überschaubarer Stadt hat uns sehr gut gefallen.
Was den beiden Jungs direkt aufgefallen ist: „Hier ist es ja total sauber!“. Stimmt. Außerdem auffällig fanden wir die nächtliche Ruhe und das, obwohl nicht wenige Menschen in der Stadt unterwegs sind und das MEININGER Hotel Copenhagen direkt am Hauptbahnhof liegt.
Unterwegs mit der COPENHAGEN CARD
Während unseres Aufenthalts nutzen wir die COPENHAGEN CARD - DISCOVER, die uns von Visit Copenhagen zur Verfügung gestellt worden ist, und das erweist sich als echte Erleichterung im Alltag. Mit der Karte bekommt man Zugang zu über 80 Sehenswürdigkeiten in und um Kopenhagen. Gleichzeitig ist der gesamte öffentliche Nahverkehr in der Hauptstadtregion inklusive. Das gilt auch für den Transfer vom Flughafen in die Stadt und zurück. Gerade nach der Ankunft ist das unglaublich praktisch, weil man sich um nichts kümmern muss und einfach einsteigen kann.
Für uns bedeutet das vor allem eins: maximale Flexibilität. Wir können spontan entscheiden, worauf wir Lust haben, ohne jedes Mal Tickets kaufen oder Preise vergleichen zu müssen. Gerade mit Kindern ist das ein großer Vorteil, weil man den Tag nicht so streng durchplanen muss. Wenn ihr zufällig an einem Museum vorbekommt und nicht genau wisst, ob es was für euch oder die Kinder sein könnte: einfach ausprobieren, die allermeisten Sehenswürdigkeiten sind in der Karte inkludiert. Auch finanziell lohnt sich die Karte schnell, wenn man mehrere Attraktionen besucht. Gleichzeitig spart man Zeit, weil man nicht an jeder Sehenswürdigkeit anstehen muss, um Tickets zu kaufen.
Für einen Wochenendtrip nach Kopenhagen können wir die COPENHAGEN CARD - DISCOVER daher absolut empfehlen.
Samstag: Kopenhagen zu Fuß entdecken
Der Tag beginnt mit einem Frühstück im Hotel. Das Buffet ist reichhaltig und bietet eine gute Auswahl. Es gibt Müsli, Eier, Brot und Brötchen sowie süße und herzhafte Aufstriche. Besonders gut schmeckt uns ein dänisches Gebäck mit Marzipan und Mohn.
Gut gestärkt starten wir in den Tag. Das Wetter ist frisch, aber sonnig. Die Luft ist klar und die Bedingungen sind perfekt, um die Stadt zu erkunden. Wenn ihr solche Frostbeulen seid wie ich, nehmt euch auch Ende April noch Wollklamotten und Mützen mit nach Kopenhagen, denn der Wind bläst frisch. Die WetterApp hatte es mir zum Gück schon angezeigt: 12 Grad, gefühlt 2 Grad. Die Dänen stört das nicht. Viele sitzen schon in T-Shirts in den Cafés am Wasser.
Ripley’s Believe It or Not! und Hans Christian Andersen Experience
Nach etwa zehn Minuten zu Fuß erreichen wir Ripley's Believe It or Not! Copenhagen direkt am Rathausplatz. Schon von außen wirkt das Gebäude auffällig und macht neugierig. Die beiden 13-Jährigen hatten es schon in der App der Copenhagen Card entdeckt und ausgeguckt. Wir Erwachsenen erwarten zunächst nicht allzu viel, sind aber positiv überrascht.
Drinnen erwartet uns eine Welt voller Kuriositäten. Es geht nicht um klassische Museumsinhalte, sondern um Staunen und Entdecken. Wir sehen schräge Exponate aus aller Welt, ungewöhnliche Geschichten und Dinge, die man so noch nie gesehen hat. Besonders spannend sind die interaktiven Stationen, an denen die Jungs direkt ausprobieren und mitmachen können. Ein Highlight ist der Vortex-Tunnel, bei dem man kurz das Gefühl verliert, geradeaus laufen zu können. Die Jungs posieren neben dem größten Mann der Welt (ein amerikanischer Riese von 2,27 Metern, der leider nicht lang lebte), ebenso neben dem kleinsten (daneben fühlen sie sich selbst riesig!). Auch der Mensch mit der längsten Nase der Welt (20 Zentimeter!) ist zugegen. Ein Raum, der auf dem Kopf steht, darf natürlich auch nicht fehlen. Kurzum, viele Exponate und Erfahrungen, die Jugendliche interessieren. Die Fotoquote ist hier sehr hoch.
Mit dem Eintritt bekommt man gleichzeitig Zugang zur Hans Christian Andersen Experience. Hier taucht man in die Märchenwelt des berühmten Kopenhagener Autors ein. Die Räume sind aufwendig inszeniert, mit Licht, Geräuschen und teilweise sogar Düften. Man läuft durch Szenen aus bekannten Geschichten wie der kleinen Meerjungfrau oder Däumelinchen. Auch für ältere Kinder ist das überraschend spannend, weil es eher wie ein Erlebnis als ein klassisches Museum funktioniert.
Nyhavn: Postkartenmotiv mit Atmosphäre (Kopie)
Über die Einkaufsstraße Strøget schlendern wir weiter zum Nyhavn. Die Straße ist gut besucht, aber alles bleibt entspannt. Die Jungs besuchen den ein oder anderen Sneakershop, wir schauen uns ebenfalls in ein paar Läden um.
Nyhavn ist einer der bekanntesten Orte in Kopenhagen und genau so, wie man ihn sich vorstellt. Bunte Giebelhäuser stehen dicht an dicht am Wasser, davor liegen historische Holzschiffe. Die Fassaden spiegeln sich im Kanal und überall sitzen Menschen in Cafés oder direkt am Wasser.
Der Hafen wurde bereits im 17. Jahrhundert angelegt und diente früher als wichtiger Handelsplatz. Heute ist er einer der lebendigsten Orte der Stadt. Von hier starten auch viele Kanalrundfahrten, die an der Oper oder der kleinen Meerjungfrau vorbeiführen.
MACA Museum: Moderne Kunst in historischem Gebäude
Ein paar Schritte weiter, etwas abseits vom Trubel, liegt das MACA Museum.
Das Museum befindet sich in einem eleganten historischen Gebäude und zeigt Werke einiger der bekanntesten Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts. Schon beim Betreten merkt man, dass hier bewusst mit Kontrasten gearbeitet wird. Klassische Architektur trifft auf moderne, oft provokante Kunst.
Besonders spannend ist die Banksy-Ausstellung. Sie zeigt frühe Werke, Skizzen und Fotografien und gibt einen Einblick in seine Entwicklung. Auch Werke von Warhol, Basquiat oder Haring sind zu sehen. Für uns ist das eine gute Mischung aus Kultur und Inspiration, die Jungs hingegen legen in einer Sofaecke eine kurze Chillpause ein. Es sei ihnen gegönnt, wir haben ja einen langen, aktiven Tag und noch einiges an Programm vor uns.
Das Wahrzeichen von Kopenhagen: Die kleine Meerjungfrau
Immer am Wasser entlang laufen wir vom Hafen weiter in Richtung des Wahrzeichens der Stadt Kopenhagen. Die kleine Mehrjungfrau wollen wir natürlich unbedingt sehen. Schon von Weitem erkennen wir anhand der Touristentraube, wo sie steht. Das sie eher klein ist und fast unscheinbar wirkt, wussten wir. Schließlich heißt sie ja auch kleine Meerjungfrau und nichts große.Ihren Platz hatten wir uns allerdings irgendwie romantischer vorgestellt. Oder waren unsere Erwartungen einfach zu hoch, weil wir schon so viel über sie wussten? Eine Art Mona Lisa-Effekt?
Wenn ihr etwas Geduld mitbringt, seid ihr irgendwann an der Reihe, ein Foto oder Selfie mit der kleinen Meerjungfrau zu machen. Hier tummeln sich wirklich alle: Fußgänger, Fahrradfahrer, Bootsrundfahrten, die vorbeikommen, wir sehen sogar ein AIDA-Schild.
Mittlerweile sind wir schon länger unterwegs, frieren etwas und haben uns so weit von unserem MEININGER Hotel entfernt, dass wir eine Pause brauchen und auf Leihfahrräder umsteigen, die überall in Kopenhagen zur Verfügung stehen. Das Ausleihen funktioniert unkompliziert. Innerhalb von etwa 15 Minuten sind wir wieder zurück am MEININGER Hotel Copenhagen. Kleiner Tipp: Wenn ihr schon vorher absehen könnt, dass ihr Fahrräder braucht, leiht sie direkt beim Hotel aus. Das MEININGER Hotel Copenhagen hat eigene Leihräder, wie viele andere Hotels auch. Das Fahrrad ist hier einfach das Hauptfortbewegungsmittel. Die öffentlichen Leihräder waren ziemlich teuer.
Wir holen uns unterwegs eine Kleinigkeit zu essen in den umliegenden Läden und nehmen sie mit ins Hotel. Im großzügigen Aufenthaltsbereich mit vielen Sitzgelegenheiten, Tischen und Stühlen machen wir eine entspannte Mittagspause.
Zoo Kopenhagen: modern und überraschend vielseitig
Ein Wunsch der Jungs: Unbedingt wollen sie den Kopenhagener Zoo besuchen. Wir haben es ihnen versprochen. Also fahren wir nach unserer Mittagspause im MEININGER Hotel mit dem Bus zum Zoo Copenhagen. Die Fahrt dauert etwa 20 Minuten und führt durch verschiedene Stadtteile, was schon einen kleinen Einblick in das Leben vor Ort gibt.
Der Zoo gehört zu den ältesten in Europa, wirkt aber sehr modern. Die Gehege sind großzügig gestaltet und oft architektonisch spannend umgesetzt. Besonders auffällig ist das Elefantenhaus, das mit seiner offenen Bauweise beeindruckt.
Ein echtes Highlight für uns ist ein sehr goldiger kleiner Babyelefant, der erst wenige Wochen alt ist. Es ist schön zu sehen, wie er neugierig seiner Mutter und den Elefantentanten folgt, die ihn die ganze Zeit schützen, und seine Umgebung entdeckt. Wir kleben förmlich an der Scheibe und können und von diesem sehr niedlichen Anblick kaum losreißen.
Auch die beiden Pandas sind ein echtes Highlight der Kopenhagener Zoos. Sie liegen entspannt auf dem Rücken, strecken ihre Bäuche in die Luft, knabbern pausenlos Bambus und lassen sich von uns Besuchern überhaupt nicht stören.
Und noch etwas sehr Niedliches: Wir erhaschen einen kurzen Blick auf ein Kängurujunges im Beutel der Mutter, wie süß!
Der Zoo ist weitläufig, aber gut strukturiert. Es gibt immer wieder Plätze zum Ausruhen, Spielbereiche für Kinder und kleine Snacks zwischendurch. Man kann hier problemlos mehrere Stunden verbringen. Und mit der Copenhagen Card andererseits aber auch nach 1-2 Stunden guten Gewissens wieder gehen, wenn man noch andere Dinge vorhat.
Tivoli: Freizeitpark mit besonderer Atmosphäre
Noch etwas, das sich die Jungs gewünscht haben, was uns Erwachsene aber ebenso interessiert: Der Freizeitpark Tivoli mitten in der Stadt. Am späten Nachmittag besuchen wir die Tivoli Gardens, die direkt neben dem Hauptbahnhof liegen und somit nur wenige Minuten von unserem Hotel entfernt.
Der Eintritt in den Tivoli ist in der Copenhagen Card Discover bereits enthalten. Das ist sehr praktisch, weil wir einfach hineingehen können, ohne uns um Tickets kümmern zu müssen. Wenn man die Fahrgeschäfte nutzen möchte, benötigt man zusätzlich einen sogenannten Ride Pass, den man vor Ort kaufen kann. So kann jeder selbst entscheiden, wie aktiv man den Besuch gestalten möchte. Man kann aber auch Einzeltickets für einzelne Fahrgeschäfte kaufen. Die Jungs entscheiden sich für den Autoscooter und sind ganz glücklich.
Schon beim Betreten fällt auf, dass Tivoli kein klassischer Freizeitpark ist. Die Anlage wirkt eher wie ein großer, liebevoll gestalteter Garten mit vielen kleinen Wegen, exotischen Gebäuden und viel Grün. Überall gibt es etwas zu entdecken. Brunnen, Blumenbeete, kleine Bühnen und Restaurants sorgen dafür, dass man sich nicht nur von Attraktion zu Attraktion bewegt, sondern den Park auch einfach genießen kann.
Natürlich gibt es auch jede Menge Fahrgeschäfte. Von nostalgischen Karussells bis hin zu schnellen Achterbahnen ist alles dabei. Mato und sein Freund investieren noch etwas von ihrem Taschengeld in ein klassisches Glücksspiel (leider ohne Erfolg im Sinne von Preis, aber dafür viel Spaß, auch wenn das Taschengeld anschließend weg ist).
Am Abend starten verschiedene Aufführungen. Überall Lichter, alles sehr romantisch, ein Kinderchor singt (ziemlich schief, wie ich finde). Nun strömen alle zum Abendessen in den Food Court, so auch wir. Es ist allerdings so voll, dass wir keinen Platz finden und beschließen, die 5 Minuten zum MEININGER Hotel zurückzugehen und uns dort etwas zu essen zu organisieren – aber davon habe ich ja schon berichtet.
Danish Architecture Center: Architektur erleben und Abschied nehmen von Kopenhagen
Am Sonntagmorgen frühstücken wir im Hotel und starten bewusst etwas früher in den Tag, da unser Rückflug leider schon recht früh geht. Trotzdem wollen wir die verbleibende Zeit noch nutzen und ein letztes Highlight in Kopenhagen mitnehmen. Direkt nach dem Frühstück machen wir uns zu Fuß auf den Weg zum Danish Architecture Center. Dank der zentralen Lage unseres Hotels ist auch das auch mit Gepäck problemlos möglich und wir sind schnell am Ziel.
Schon von außen beeindruckt das Gebäude. Das Danish Architecture Center befindet sich im modernen BLOX-Komplex direkt am Wasser und fällt durch seine klare, markante Architektur sofort auf.
Im Inneren erwarten uns spannende Ausstellungen rund um Architektur, Design und Stadtentwicklung. Die Inhalte sind modern und anschaulich aufbereitet, sodass auch Kinder gut mitgenommen werden.
Die Jungs interessieren sich allerdings hauptsächlich für die riesige und ziemlich steile Rutsche, die über drei Stockwerke hinabführt. Immer wieder sausen sie hinunter und wollen auch mich dazu überreden. Ich bleibe aber lieber bei der Ausstellung zur Stadtentwicklung und muss mir auch eingestehen, dass ich mich einfach nicht traue und nicht durchs ganze Museum kreischen will (die Rutsche ist wirklich steil und die Jungs haben beim ersten Rutschen auch gekreischt).
Was auch toll ist: der Blick von der riesigen Dachterrasse mit Blick auf Kanäle und Hafen und die Fußgänger- und Fahrradfahrerbrücke Lille Langebro. Auch im Museumsshop könnte man einige Zeit verbringen und einiges Geld ausgeben. Wir müssen uns allerdings schon wieder auf den Weg machen.
Christianshavn und Rückreise
Das leider viel zu kurze Wochenende geht langsam zu Ende. Nach unserem Besuch im Danish Architecture Center gehen wir über die Lille Langebro hinüber nach Christianshavn. Der Stadtteil besteht aus kleinen Inseln, die durch Kanäle getrennt sind. Überall liegen Hausboote, viele davon bunt und individuell gestaltet. Es wirkt ein bisschen wie eine eigene kleine Welt innerhalb der Stadt. Die Atmosphäre ist entspannt und kreativ. Zwischen den Kanälen finden sich kleine Cafés und Restaurants, die zum Verweilen einladen. Zu den bekanntesten Orten gehört der Streetfoodmarkt Copenhagen Street Food, an dem man sich durch internationale Küche probieren kann. Hier liegt auch die Freistadt Christiania, eine alternative Wohnsiedlung mit ganz eigener Geschichte, kleinen Galerien und Veranstaltungsorten für Musik.
Wir lassen die Eindrücke noch einmal kurz auf uns wirken, bevor wir schließlich zur Metro gehen. Von hier aus fahren wir in etwa 11 Minuten zurück zum Flughafen. Die Verbindung ist schnell und unkompliziert, genau wie die gesamte Stadt.
Fazit: Kopenhagen mit Kindern lohnt sich
Kopenhagen ist wirklich eine tolle Stadt. Besonders gefallen hat uns die Mischung aus moderner Architektur, historischem Flair und dem starken Fokus auf Design. Und dass überall Wasser ist. Die Stadt wirkt einerseits großstädtisch, zugleich sind die Wege kurz, vieles lässt sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen und der öffentliche Nahverkehr ist hervorragend ausgebaut.
Für uns ist es ein rundum gelungener Wochenendtrip. Eine angenehme Stadt, eine schöne Stadt, geprägt von Architektur, Design und einer entspannten Lebensart. Genau die richtige Mischung für eine kurze Auszeit mit der Familie.
Podcast-Episode über unser Wochenende in Kopenhagen
In unserem Reise-Podcast berichten wir auch von unserem Wochenende in Kopenhagen. Hört gerne mal rein!
Kommentare
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