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  • Wie wir uns auf Reisen vor Mücken schützen
30.04.2018 14:25
von Andi
(Kommentare: 3)
Magazin

Wie wir uns auf Reisen vor Mücken schützen

Tipps für den Schutz vor Insektenstichen

Mückenschutz

Wer unseren Blog liest, der wird schnell merken, dass wir viel auf Reisen und gerne in der Natur unterwegs sind. Dabei ist ein effektiver Insektenschutz bei uns allgegenwärtig. Denn nicht nur in exotischen Ländern, wo aggressive Stechmücken oder Moskitos unterwegs sind ist dies ein wichtiges Thema. Auch bei uns in Deutschland sollte man sich ausreichend schützen, zum Beispiel vor Zecken.

Im Laufe der Jahre und Reisen haben wir verschiedene Schutzmöglichkeiten ausprobiert, insbesondere auch für Kinder. In diesem Artikel beschreiben wir, wie wir das Thema angehen, wie wir uns vor Insekten schützen und welche Produkte wir empfehlen können.

Schutz vor Zecken

Zecken waren lange Zeit für uns kein Thema. Aber die kleinen, fiesen Viecher sind leider auf dem Vormarsch und in vielen Regionen Deutschlands mittlerweile zu finden. Als wir letztes Jahr im Schwarzwald wandern waren, konnten wir anschließend die Zecken von unseren Beinen förmlich pflücken. An sich ist ein Zeckenstich harmlos. Zu einer ernsthaften Gefahr für Menschen kann er werden, wenn die Zecke mit einem Krankheitserreger infiziert ist. So können gefährliche Krankheiten wie die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose übertragen werden.

Daher haben wir unterwegs immer eine Zeckenkarte dabei, mit der wir eine Zecke, die sich festgebissen hat, leicht entfernen können. Zusätzlich haben wir uns letztes Jahr gegen FSME impfen lassen. Für einen ausreichenden Schutz sind zwei bis drei Impfungen innerhalb von wenigen Wochen erforderlich. Hier sollte man sich vom Haus- oder Kinderarzt ausführlich beraten lassen.

Schutz vor Malaria

Bisher haben wir es immer vermieden, mit den Kindern in Malariagebiete zu reisen. Bis wir letztes Jahr einen Roadtrip durch Namibia unternommen haben und dort im Etosha Nationalpark waren. Während der Süden malariafrei ist, befindet sich der Etosha im Malaria-Randgebiet. Zum Glück waren wir in der Trockenzeit dort, wo es kaum Wasserstellen und Pfützen gibt, in denen sich die Insekten vermehren können. Trotzdem haben wir uns so gut es geht geschützt, um erst gar nicht gestochen zu werden. Und für alle Fälle hatten wir uns von unserem Arzt das Standby-Medikament Malarone verschreiben lassen, das man im Fall der Fälle einnehmen muss.

Geschützt haben wir uns mit Insektenspray und langer, insektenabweisender Kleidung. Und das sehr erfolgreich, in zwei Wochen Namibia haben wir als Familie gerade mal 4 Mückenstiche bekommen.

Malaria und Malariaschutz
Etosha im Malaria-Randgebiet

Anti Brumm

Vor unserer Reise nach Malaysia haben wir seinerzeit für Milan einen geeigneten, kindgerechten Insektenschutz gesucht und sich auf die Produkte von Anti Brumm gestoßen, mit denen wir in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht haben.

Für Kinder ab einem Jahr gibt es Anti Brumm NATUREL, das auf natürlicher Basis gegen Mücken und Insekten schützt. Wir nutzen auf unseren Reisen mittlerweile ausschließlich Anti Brumm FORTE, das für Kinder ab 3 Jahren angewendet werden kann. Das Repellent enthält das Insektenabwehrmittel DEET und schützt auch in den Tropen vor Mücken und Moskitos, die Krankheiten wie Malaria und Gelbfieber übertragen können. Das Spray schützt bis zu 6 Stunden vor Mücken und bis zu 5 Stunden vor Zecken.

In Namibia hatten wir auch Anti Brumm SUN dabei, das nicht nur vor Mücken schützt, sondern auch noch eine Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von 25 bzw. 50 beinhaltet. Eine sehr praktische Mischung, die uns bestens schützt.

Ergänzt wird das Angebot noch durch ein reines Zeckenschutzmittel Anti Brumm ZECKEN STOPP sowie Anti Brumm AFTER SUN.

Barcelona Strand von Barceloneta
Mit Anti Brumm sind wir gut gerüstet

NosiLife – Mückenschutz-Bekleidung von Craghoppers

Neben Mückenschutzmitteln tragen wir seit unserer Namibiareise Kleidung, die einen permanenten Mückenschutz bis zu 90 % bietet. Und das nicht nur in den Tropen, sondern auch, wenn wir in Deutschland oder Europa unterwegs sind. NosiLife nennt sich diese insektenabweisende Technologie, die in das Gewebe verwoben ist und so gegen alle möglichen Arten von Insekten wie Moskitos, Sandfliegen, Zecken und Mücken schützt. Sobald ein Insekt das Gewebe berührt, wird es abgewehrt. Für Menschen dagegen ist die Kleidung natürlich komplett harmlos. Die Kleidung ist robust, leicht zu waschen und bedarf keiner weiteren Behandlung. Zusätzlich ist ein UV-Sonnenschutzfaktor 40+ eingearbeitet und die Gewebezusammensetzung ist feuchtigkeitsregulierend.

Mückenschutz Namibia
Kleidung mit Mückenschutz
Craghopper Kleidung mit Mückenschutz
Kinderkleidung mit Mückenschutz
Mückenabweisende Kleidung
Hoodies von Craghoppers

Und nicht ganz unerheblich: Die Klamotten von Craghoppers sind auch noch schick. Unsere Jungs besitzen jeder ein Longsleeve und einen Kapuzenpulli, den sie bei jeder Reise ganz von alleine mit in den Koffer oder Rucksack packen. Jenny hat neben einem Longsleeve und einer Hose mit abnehmbaren Beinen noch zwei Kleider. Und ich hatte in Namibia oft ein Safarihemd an (auch wenn ich immer über die Khaki-gekleideten Touristen gelästert habe, ich bin nicht besser!), ein Longsleeve und ebenfalls eine Hose mit abnehmbaren Beinen.

Mückenschutz Namibia
Kleidung von Craghoppers

Mückenstiche - Und nun?

Trotz des besten Schutzes kann es vorkommen, dass doch eine Mücke zusticht. Auch dafür sind wir bestens ausgerüstet. Interessant ist der Stichheiler bite away, ein elektrisches Gerät, das man auf den Stich auflegt. Für wenige Sekunden hitzt es sich auf und verbrennt sozusagen das Insektengift. Das ist Kindern etwas unangenehm, für Erwachsene aber durchaus erträglich und besser als ein juckender und nerviger Stich.

Für die Kinder haben wir einen Arnidol-Stift dabei. Damit reiben wir die Stiche ein, wodurch der Juckreiz etwas gelindert wird. Oder aber der Klassiker: Tiger Balm. Das hilft fast gegen alles.

Uns wurden die Produkte von Antibrumm, Craghoppers und Arnidol zum Testen zur Verfügung gestellt. Unsere Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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Kommentar von Markus |

Wir fahren im Mai nach Schweden. Da nehmen wir eure Tipps gerne an!
Mückenfreie Grüße
Markus

Kommentar von Jenny |

Der Arnidol-Stick ist aber nicht wirklich überzeugend, muss ich nach eigenen Tests sagen :-/

Mein Geheimtipp, und zwar gegen juckende Stiche UND Sonnenbrand (sowie Brandwunden, aber die sind ja nicht so häufig): Wala Brandsalbe. Gibt es in der Apotheke und hilft wirklich immer!

LG
Jenny

___________________

Antwort von Andi

Danke für den Tipp, Jenny. Wala Brandsalbe kannten wir noch nicht. 
Viele Grüße, Andi

Kommentar von Kasi |

Wir sind gerade von unserer 8,5 monatigen Weltreise wieder zurück gekommen und der beste Schutz ist immer noch das Moskitonetz und lange Kleidung. Wenn es denn mal passiert ist, schwören wir auf bite away. Dies ist ein Stift, den man ein paar Sekunden auf den Stich hält, der heiß wird und das Jucken plötzlich verschwinden lässt. Wir waren wirklich begeistert und das schützt vor Entzündungen vom vielen Kratzen. Mehr Probleme hatten wir diesmal leider mit Sandfliegen. Da half nur Kokosöl.

___________________

Antwort von Andi

Hallo Kasi,
wow, 8,5 Monate Weltreise - wie toll ;-) Stimmt, das Moskitonetz haben wir vergessen... 
Den Stichheiler bite away haben wir auch und sind begeistert. Nur den Kindern ist er etwas zu heiß. Und Kokosöl hilft gegen Sandfliegen? Auch wieder etwas gelernt.

Viele Grüße, Andi

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