29.05.2018 12:29
von Gast
(Kommentare: 9)
Deutschland

Als Tante on Tour in Bremen

Gewinnt ein Tanten- oder Onkelwochenende im Swissôtel

Swissôtel Bremen

Das Swissôtel in der Hansestadt richtet kleinen Gästen Kids Rooms her. So hat jeder sein eigenes Reich – und eine entspannte Reise. Ein Gastartikel von Sandra Winkler

Auf den Bahnsitzen hinter mir ist die Vorfreude groß. „Bist du auch so aufgeregt wegen des Hotels?“, fragt meine Tochter ihre Freundin: „Ja, wie unser Zimmer wohl aussieht?“ Ich bin auf dem Weg nach Bremen, mit zwei Mädchen und anscheinend einigen Erwartungen. Ich hatte den Achtjährigen erzählt, dass sie auf unserm Ausflug in einem eigenen Zimmer übernachten werden, in einem Luxushotel. Der Wahnsinn für die beiden! Sie schreiben Listen, was sie im Hotel und in Bremen alles machen wollen. Eine Hotelerkundung steht bereits auf dem Plan (meine Tochter liebt es, lange Hotelgänge entlang zu rennen), ihr eigenes Zimmer wollen sie schön einrichten (was auch immer das heißt) und natürlich die Bremer Stadtmusikanten anfassen (soll ja Glück bringen).

Swissôtel Bremen
Ankunft am Swissôtel Bremen

Das besagte Zimmer für die Mädchen ist ein so genannter Kids Room, den alle Swissôtels weltweit anbieten und von denen auf diesem Blog bereits berichtet wurde (siehe Eintrag vom 15. Mai 2018). Diese „Kinderzimmer“ können Erwachsene für die Hälfte des Preises zum eigenen Zimmer dazu buchen. Sie liegen entweder direkt neben dem eigenen Zimmer, gegenüber oder haben sogar eine Verbindungstür. Und: Sie werden extra nach dem Geschmack der kleinen Gäste hergerichtet.

Swissôtel Bremen
Ausblick aus dem sechsten Stock
Swissôtel Bremen
Der St. Petri Dom und das Bremer Rathaus ragen in die Höhe

TÜTENWEISE LECKEREIEN UND EINE KISTE VOLLER SPIELE

Kurz nach der Buchung wurde ich deshalb vom Swissôtel ein wenig ausgefragt: „Reisen Sie mit Mädchen oder Jungen?“ „Wie alt sind die Kinder?“ „Was sind ihre Interessen?“ Bei der Ankunft erwartet uns ein Sessel voller Überraschungen: Chips, Schokolade, Magazine, Spiele und Bücher stapeln sich dort.

Für mich gibt es einen Teller mit Obst und Macarons. Vielleicht ganz gut als kleine Stärkung, denke ich. Denn mit Kinder zu reisen, kann ja ganz schön anstrengend sein. Vor allem, wenn man mit einem Kind reist, das nicht das eigene ist. Die Verantwortung wiegt noch einmal schwerer und so richtig einschätzen kann man den kleinen Mitreisenden auch nicht. Bei meiner Tochter meine ich nach acht Jahren zumindest ansatzweise zu wissen, wie ich mit ihr umgehen muss, damit alles so läuft, wie ich es möchte. Aber bei ihrer besten Freundin?

Doch meine Sorgen sind unbegründet: Die Mädchen sind ein abenteuerlustigen Reise-Duo voller Tatendrang. Es gibt keine Meckereien, keinen Streit. Beide sind hellauf begeistert vom Hotel, von ihrem Zimmer, von den Pommes, die ihnen in der Hotelbar serviert werden. So macht es Spaß auch mal die Tante zu spielen.

Swissôtel Bremen
Ein toller Empfang
Swissôtel Bremen
Lagebesprechung: Die Mädchen schmieden Pläne
Swissôtel Bremen
Ein perfektes Reise-Team

AUSFLUG IN DEN BÜRGERPARK: RUDERT, MÄDCHEN, RUDERT!

Am ersten Tag unseres Städtetrips wollen wir den Bremer Bürgerpark erkunden. Die Mädchen entern erst einmal das große Holzschiff auf dem Spielplatz. Danach geht es ein paar Meter weiter zum Emmasee, wo wir ein echtes Boot kapern. Das Rudern ist schwieriger und anstrengender als ich dachte. Mit mir am Steuer kommen wir nicht weit, da hängen wir bereits im Ufergestrüpp. Die Mädchen fuchteln wild mit den Händen und geben mir Anweisung. Schließlich übernehmen sie – mehr oder weniger erfolgreich – selbst das Ruder. Eine ganze Stunde brauchen wir für eine kleine Runde durch die Kanäle. Da bleibt für das Tiergehege und den Minigolfplatz im Bürgerpark leider keine Zeit mehr.

Wir müssen zurück ins Hotel. Die Mädchen haben schließlich noch so einiges vor. Sie wollen unbedingt im Wellnessbereich die Sauna ausprobieren. Aber auch einen Spieleabend veranstalten und ein bisschen fernsehen.

Rudern im Bremer Bürgerpark
Rudern im Bremer Bürgerpark
Im Bremer Bürgerpark gibt es viel zu erleben
Im Bremer Bürgerpark gibt es viel zu erleben
Bremen Ahoi Der Spielplatz im Bürgerpark
Bremen Ahoi: Der Spielplatz im Bürgerpark

JEDEM SEIN EIGENES REICH

Die Sauna kann ich den beiden ausreden. Dafür dürfen sie im kleinen Fitnessbereich des Swissôtels auf den Gymnastikbällen herumhüpfen, die Ergometer und das Laufband ausprobieren, bevor wir auf unsere Zimmer gehen. Meine Tochter und ihre Freundin breiten sich dort erst einmal aus. Maniküre und Pediküre wollen sie machen. Dafür plündern sie das Kosmetikset aus ihrem Badezimmer, breiten Handtücher auf dem Boden aus – und legen los. Von mir aus. In ihrem eigenen Reich sollen sie machen, was sie wollen. In meinem Zimmer habe ich meine Ruhe und meine Ordnung. Perfekt! Weil es gerade so gemütlich ist, ordern wir kurzerhand Zimmerservice. Den Tisch stellen wir direkt ans Fenster. Wir befinden uns im sechsten Stock und haben beim Essen einen tollen Blick auf die grünen Wallanlagen. Links ragen der St. Petri Dom und das Bremer Rathaus in die Höhe, rechts – etwas versteckt hinter Bäumen, steht eine alte Mühle.

Swissôtel Bremen
Hier darf man sogar auf den Betten springen

ZUM SCHLUSS DOCH NOCH EINE ENTTÄUSCHUNG

Nach dem Essen, das ja zum Glück nicht ich abräumen muss, spielen wir „Uno“ und „Mensch ärgere dich nicht“ auf dem großen Bett. Irgendwann werden die Mädchen dann aber so albern, haben einen Lachanfall nach dem anderen, dass ich mich doch lieber wieder in mein Zimmer zurückziehe. Als ich später noch einmal bei den beiden hineinschaue, sind sie mit den Magazinen beschäftigt, die man ihnen aufs Hotelzimmer gelegt hatte.

Bevor es in die Betten geht, meinen die Mädchen, die Durchgangstür zwischen uns könne ja ruhig aufbleiben, ein bisschen zumindest. Ganz allein scheinen sie nachts doch noch nicht sein zu wollen. Aber alles hören, was sie zu bereden haben, soll ich wohl auch nicht.

Am nächsten Tag wollen wir uns die Bremer Stadtmusikanten anschauen. Auf dem Domplatz wird zwischen Mai und September an jedem Sonntag um 12 Uhr eine Aufführung des Märchens gezeigt. Danach suchen wir die berühmte Bronzeplastik mit Esel, Hund, Katze und Hahn. Irgendwo am Rathaus soll sie stehen. Nur wo? Recht versteckt, im Schatten der Häuserwand finden wir sie. „Die ist aber klein“, sagt meine Tochter. Es bleibt die einzige Enttäuschung an diesem Wochenende.

Zwei Übernachtungen im Swissôtel zu gewinnen

Wer sich selbst als Tante oder Onkel on Tour ausprobieren möchte, kann an unserem Gewinnspiel teilnehmen. Wir verlosen zwei Übernachtungen im Einzelzimmer plus Kids Room für Nichte, Neffe, Patenkind oder Enkel in einem Swissôtel in Berlin, Bremen, Zürich oder Basel, inklusive Frühstück und 100 Euro Reisekostenpauschale. Beschreibt in den Kommentaren, wie für euch ein perfektes Tanten-, Onkel-, Oma- oder Opawochenende aussieht. Einsendeschluss ist der 08.06.2018 um 18:00.


Zu den Teilnahmebedingungen

Vielen Dank für Eure Teilnahme an diesem Gewinnspiel.
Wir haben nun eine Gewinnerin ausgelost: Cornelia kann mit einem Kind ein Wochenende in einem Swissôtel verbringen. Herzlichen Glückwunsch!

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Swissôtel entstanden.

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Kommentar von Becky |

Der Kids Room hört sich super an! Das wäre die perfekte Unterkunft für eine Reise mit meiner 6 Jahre alten Nichte und meiner gleichaltrigen Tochter. Zu einem perfekten Tanten- und Mutter/Tochter-Wochenende gehören neben einer schönen und kinderfreundlichen Unterkunft natürlich eine tolle Stadt als Reiseziel, in der es viel zu entdecken gibt, gutes Wetter, leckeres Wetter und allerbeste Laune bei den kleinen Reisebegleitern! Perfekt für einen Städtetrip ist für uns immer eine Mischung aus (auch für die Kleinen interessanten) Sehenswürdigkeiten und Outdoor Aktivitäten wie Stadtparks, Spielplätze etc. Wir würden uns wahnsinnig über den Gewinn freuen und liebäugeln schon mit einem Trip nach Berlin oder Zürich!

Kommentar von Juliana Jacobs |

Cool

Kommentar von Sabine Sarikaya |

Nachdem meine beiden Töchter jetzt erwachsen sind, geniesse ich die Wochenenden mit meinem Patenkind ganz besonders.Es wird sehr viel geplant, wie das jeweilige Wochenende gestaltet werden soll.Es kommt aber immer anders.Und das ist auch gut so.
Spontanität macht jedes dieser Wochenenden einzigartig.

Kommentar von Linda |

Ich sehe leider meine Nichte so selten . Sie lebt in einer anderen Stadt. Sie und meine Tochter sind fast im selben alter. Wenn die beiden mal zusammen kommen, dann ist immer was los. Wir verbringen dann die Tage gemeinsam und gehen in den Zoo oder spatzieren durch den Wald. Abends trinken wir gemeinsam Tee und essen Crêpes und dann erzählt meine Nichte Neues aus ihrer Schulzeit . Ich bedanke mich für dieses tolle Gewinnspiel und dafür mich daran erinnert zu haben was für eine tolle , liebenswerte Nichte ich habe .

Kommentar von Ines |

Das wäre ein Spaß, 2 Erwachsenen (40Jahre) und 2 Teenager-Girls (13Jahre). Wir sehen unsere Nichte vielleicht ca. 1x im Jahr

Kommentar von Cornelia Wittmann |

Gemütlich ausschlafen, mit einem Lachen und strahlenden Kinderaugen geweckt werden, die aufgeregt in den Tag starten wollen. Zusammen Frühstück machen, viel Lachen, Spass haben und einfach jede Minute geniessen. Kreativ sein, Toben, aber auch ruhige kuschelige Momente. Abends glücklich ins Bett fallen und denken - Wiederholungsbedarf!

Kommentar von Thea |

Oh, das klingt wirklich nach einen Traum für Tante und Kind! Sehr gerne würde ich einmal in unsere Hauptstadt Berlin reisen und mit meinem Patenkind zusammen ein schönes Wochenende verbringen. Das Hotel und die Kids Rooms klingen wirklich klasse.

Kommentar von christina horn |

Guten Abend,

wir waren leider noch nie in der Hauptstadt und ich würde bei dem Trip gerne meine 3 Mädels (Nichten) mitnehmen ! Meine Patenkinder sind sehr oft bei mir und würden sich über den Ausflug bestimmt riesig freuen!

Wir hätten sicher jede Menge Spaß und würden die Hauptstadt erkunden, den Zoo besuchen, Madame Tussauds, Eis essen gehen, und vieles mehr :)

Vielen Dank für die tolle Verlosung <3

Ich wünsche Euch einen schönen Abend,
Liebe Grüße
Christina

Kommentar von Basel Fan |

Die Übernachtungen im Hotel in Basel würde ich ja gerne gewinnen. Da wollte ich sowieso schon lange hin!

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